Die Frauen vom Reichstag: Stimmen der Freiheit

Mehr als hundert Jahre sind vergangen, seit das Frauenwahlrecht in Deutschland eingeführt wurde. Ihm ging ein langer Kampf der Frauenbewegung voraus. Mittendrin in diesem für Frauen so wichtigen Geschehen steht im Roman „Die Frauen vom Reichstag: Stimmen der Freiheit“ die junge Juristin Marlene von Runstedt. Für sie hat sich im November 1918 ein Lebenstraum erfüllt. Schon seit einiger Zeit engagiert sie sich in einer Beratungsstelle für Frauen, wenn diese ihre Arbeit verlieren, weil sie von ihrem Arbeitgeber schwanger geworden sind oder andere Rechtshilfe benötigen.

Doch Marlene will mehr bewegen und glaubt, als Parlamentarierin ihre Stimme für Frauen einsetzen zu können. Sie tritt der neu gegründeten liberalen DDP bei und bereitet ihren Wahlkampf vor. Doch bevor sie damit beginnen kann, wird sie vom Besuch ihres ehemaligen Geliebten Justus von Ostwald überrascht. Sie lieben sich noch, doch Marlene will sich nicht binden. Die beiden begegnen sich jedoch immer wieder und als Justus nach Warschau an die dortige Deutsche Botschaft delegiert wird, bekommt Marlene die Möglichkeit, für den sicheren Abzug der Etappenhelferinnen dort zu sorgen. In Warschau spürt sie einmal mehr, wie sehr sie Justus noch liebt. Und obwohl die politische Situation und das Elend der Soldaten Marlene sehr verstören, schafft sie es, ihre Aufgabe dort zu erfüllen.

In Deutschland zurückgekehrt, muss sie nun endgültig ihren Wahlkampf vorbereiten. Nach einem hitzigen Wahlkampf der Frauen gegen viele Widerstände wird die Nationalversammlung in Weimar eröffnet. Dieses Ziel hat Marlene nun erreicht. Doch ein fataler Autounfall macht ein Wiedersehen mit Justus unmöglich …

Der Roman „Die Frauen vom Reichstag: Stimmen der Freiheit“ schildert lebendig und fesselnd über die Zustände in Berlin, nachdem Deutschland den ersten Weltkrieg verloren und die November-Revolution von 1918 die Monarchie abgelöst hat. Damit wurde im Deutschen Reich der Weg für eine Republik frei. Für Frauen war es die Geburtsstunde des Frauenwahlrechts in Deutschland.

Die Frauen vom Reichstag: Stimmen der Freiheit

  • Verlag: Rowohlt Polaris
  • Erscheinungstermin: 01.03.2022
  • 400 Seiten
  • ISBN: 978-3-644-01055-0
  • Autorin: Micaela A. Gabriel

Micaela A. Gabriel

Micaela A. Gabriel wurde in Hamburg geboren und wuchs in München und Lugano/Tessin auf, wo sie als Teenager ihre ersten Schreibversuche unternahm. Nach Sprachenstudium und Zeitungsvolontariat arbeitete als Redakteurin. Als Romanautorin gelangen ihr unter ihrem Mädchennamen Micaela Jary zahlreiche Bestseller-Erfolge.
Unter dem Pseudonym Michelle Marly stand sie mit ihrem Roman „Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe“ (ein Longseller: 244.000 verkauften Ex.) fast ein Jahr lang auf der Bestsellerliste und schrieb damit den Auftakt zu der beliebten Aufbau-Reihe „Frauen zwischen Kunst und Liebe“.

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Ingrid
Kunst und Kultur, Musik und Bücher, ohne sie ist ein Leben denkbar, aber für mich sinnlos. Darum habe ich diesen Blog ins Leben gerufen. Es macht viel Spaß, ihn zu gestalten - ich hoffe, den Usern, ihn zu lesen. Nicht alles, was gedruckt wird, muss gelesen, nicht jedes Album gehört werden. Was die User hier finden, gefällt mir und den Gastautoren, die ab und zu Lust haben, etwas zu schreiben.
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