Nicht Unser Krieg im Weltkunstzimmer

Ein Jahr Krieg in der Ukraine: Am 24. Februar jährt sich der russische Angriff auf das Nachbarland Ukraine. Zum Jahrestag eröffnet am Freitag um 19:00 die Ausstellung Nicht Unser Krieg im Weltkunstzimmer.
Der Titel der von der ANTI-WAR COALITION • ART (antiwarcoalition.art) bespielten Video-Ausstellung bezieht sich auf Graffitis in deutschen Städten “das ist nicht unser Krieg!”. Für die Mitglieder der antiwarcoalition.art ist es unerträglich, dass es in Zeiten einer umfassenden Informationsfreiheit, einer globalisierten Ökonomie, des weltweiten Internets weiterhin Kriege möglich sind.

So stellt sich die Frage: Wie kann uns ein Krieg NICHT angehen?

Mit der Ausstellung Nicht unser Krieg von Künstlerinnen aus Belarus, Deutschland, Mexiko, Österreich, Schweden und Ukraine möchte die Plattform antiwarcoalition.art die russische Invasion der Ukraine als „unseren“ Krieg begreiflich machen. In ihren Arbeiten zeigen die Künstlerinnen individuelle Wege dem Krieg zu begegnen, seien es die Versorgung mit Nahrungsmitteln, Gasgeschäfte, Arbeit im IT Bereich oder die Sorge um die Natur.

Diese Ausstellung im Weltkunstzimmer macht deutlich, dass der Krieg in der Ukraine nicht abstrakt ist, nicht beendet und weiterhin sehr aktuell ist. Die künstlerischen Arbeiten zeigen, dass der Krieg jede*n von uns anders berührt und betrifft – die einen körperlich oder psychologisch, andere ökonomisch, aber allen gemein ist, dass der Krieg unsere gemeinsame Zukunft bedroht. Es ist auch unser Krieg!

Zeitgleich findet eine Charity Aktion statt. Mehr als 50 Düsseldorfer Künstler*innen spenden Arbeiten, signierte Bücher, Musik oder Editionsstücke zwischen 20 und 400 Euro. Der Verkaufserlös wird an den Ukrainian Emergency Art Fond gespendet.

Nicht Unser Krieg

Eröffnung Fr., 24. Februar 2023, 19 Uhr

Öffnungszeiten: Sa/So 13 – 19 Uhr – Mi/Do/Fr 16 – 19 Uhr
WELTKUNSTZIMMER
Ronsdorfer Str. 77a
D – 40233 Düsseldorf

Foto: ZHANNA KADYROVA /UA

Standardbild
Ingrid
Kunst und Kultur, Musik und Bücher, ohne sie ist ein Leben denkbar, aber für mich sinnlos. Darum habe ich diesen Blog ins Leben gerufen. Es macht viel Spaß, ihn zu gestalten - ich hoffe, den Usern, ihn zu lesen. Nicht alles, was gedruckt wird, muss gelesen, nicht jedes Album gehört werden. Was die User hier finden, gefällt mir und den Gastautoren, die ab und zu Lust haben, etwas zu schreiben.
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