Mister Link und seine 106 000 Gesichter

image

Der Animationsfilm „Mister Link – ein fellig verrücktes Abenteuer“ hat im vergangenen Jahr im Kino für beste Unterhaltung gesorgt. Aber was und wer steckt hinter den vielen Gesichtern von Mister Link? Eine Forschergruppe am Fraunhofer IGD in Darmstadt weiß das genau: 106 000 3D-gedruckte Gesichter, um jeden einzelnen Gesichtsausdruck der unterschiedlichen Charaktere darstellen zu können und die ausgefeilte Technologie des Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) .

Mister Link

Mister Links unterschiedliche Gesichtsausdrücke und Emotionen wurden auf einem 3D-Drucker mittels der patentierten Cuttlefish-Technologie des Fraunhofer IGD ausgedruckt. Foto: © LAIKA Studios

„Für unsere aktuelle Produktion ‚Mister Link‘ haben wir die Technologien des Fraunhofer IGD eingesetzt, weil sie eine einzigartige Farbkonsistenz und geometrische Genauigkeit ermöglichen. Durch die Kombination der Cuttlefish-Software mit der Stratasys-J750-Hardware konnten wir die komplexesten farbigen 3D-Drucke erstellen, die je produziert wurden“, erzählt Brian McLean, Director of Rapid Prototype bei LAIKA, der 2017 für den Oscar® für die besten visuellen Effekte bei ‚Kubo – der tapfere Samurai‘ nominiert war und über umfassende Erfahrung beim Einsatz von 3D-Druckern in Stop-Motion-Filmen verfügt.

Nachdem ‚Mister Link – ein fellig verrücktes Abenteuer‘ trotz gewaltiger Konkurrenz den Golden Globe für den besten Animationsfilm in diesem Jahr gewann, verfolgt das Team am Fraunhofer Institut die diesjährige Oscars-Verleihung am 10. Februar mit besonderem Interesse: Denn Mister Link – ein fellig verrücktes Vergnügen“ ist als bester Animationsfilm nominiert. Wir wünschen viele Glück!

Titelbild: Ausschnitt aus dem Film ‚Mister Link – ein fellig verrücktes Abenteuer‘ – in nahezu jeder Einstellung des Films sind 3D-gedruckte Gesichter zu sehen. (© LAIKA Studios)

Send this to friend