Drei Musiktipps zum Wochenende

Schon wieder ist es Freitag und eine Woche voller großartiger Musik, von der wir bereits einige vorgestellt haben, ist fast vorbei. Nun kommen noch drei tolle Songs hinzu, die wieder die Vielfältigkeit der gegenwärtigen Musikszene offenbart.

Francis of Delirium – Real Love

Francis of Delirium kehrt mit ihrer neuen Single „Real Love“ zurück. Seit sie Anfang 2020 mit der hymnisch-anmutenden Single „Quit Fucking Around“ erste Wellen schlug, gibt sie nun Themen wie Angst und Verzweiflung eine Stimme. Emotionen, die eine ganze, vor Unsicherheiten der Gegenwart und Zukunft stehende, Generation plagen.

Auf der Suche nach einem Ausweg aus den düsteren Realitäten, die Gen Z bewegen, greift „Real Love“ Einflüsse von Sheryl Crow, Jeff Buckley und Joni Mitchell auf und wird von Jana Bahrichs, der 21-jährigen Frontfrau hinter der Band und ihrer Liebe zu Pearl Jam, Car Seat Headrest und The Smashing Pumpkins musikalisch getragen. Die Musik der in Luxemburg lebenden Künstlerin findet über die Grenzen des kleinen Landes hinaus großen Anklang, ebenso wie bei uns.

Bruno Major – The Show must go on

Das saubere, Snare-freie Schlagzeugmuster und die Gitarrenklänge der neuen Single „The Show Must Go On“ des britischen Singer-Songwriter Bruno Major wecken Erinnerungen an die gemütliche Kaminintimität von Neil Youngs „Out on the Weekend“.

Das Musikvideo orientiert sich an den Themen des Songs: Angst und Außenwirkung. Es zeigt einen Protagonisten, der das aufgesetzte Lächen verliert, sobald er allein ist. Der Song stammt aus seinem neuen Album „Columbo„, das heute erschienen ist..

Cautious Clay – Yesterday’s Price

Hinter dem Pseudonym Cautious Clay verbirgt sich der in Cleveland, Ohio geborene und heute in Brooklyn, New York lebende Joshua Karpeh. Auf seinem Album “Karpeh”, das am 18. August bei Blue Note erscheint, zeigt sich der 30-Jährige als vielseitiges Talent. Nach drei EPs und einer Reihe erfolgreicher Singles, legte Cautious Clay 2021 mit “Deadpan Love” sein erstes Album vor. „Ein aufregender Tanz zwischen R’n’B und Indie-Songwritertum”, so der Musikexpress.

Zu hören ist der Rhythm’n’Blues-Sänger und versierte Multiinstrumentalist auf dem schillernden und abwechslungsreichen Album “Karpeh” an diversen Saxofonen, Flöte, Bassklarinette, Gitarre, Bass und Synthesizer.

Ingrid
Ingrid

Kunst und Kultur, Musik und Bücher, ohne sie ist ein Leben denkbar, aber für mich sinnlos. Darum habe ich diesen Blog ins Leben gerufen. Es macht viel Spaß, ihn zu gestalten - ich hoffe, den Usern, ihn zu lesen.
Nicht alles, was gedruckt wird, muss gelesen, nicht jedes Album gehört werden. Was die User hier finden, gefällt mir und den Gastautoren, die ab und zu Lust haben, etwas zu schreiben.

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