Nils Frahm – My Melody

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Zwei Jahre hat sich Nils Frahm ins ehemalige Berliner Funkhaus zurückgezogen, um sein neues Album zu produzieren. Und dort entstand ein gewaltiger Melodienkosmos  mit bekannten Musikstilen wie Jazz, Klassik, aber auch vielen neuen, noch unbenennbaren Elementen. Dabei benutzte Frahm ein Mischpult, welches er in Eigenregie mit Hilfe von Freunden konstruiert hatte.

My Friend the Forrest besticht durch zögerliche, harmonische Pianoklänge und leise Akkorde. Bei Human Range öffnet sich ein großes Panorama an Tönen und Klängen – ungewohnte Tonwelten mit eingefügten menschlichen Stimmensamples erinnern an eine ursprüngliche Welt, die es nicht mehr gibt und nur durch die zauberhafte Melodie zum Leben erweckt wird.
Sunson beginnt mit einem rauschenden Orgelspiel, das sich plötzlich in ein Technostück verwandelt, unterlegt mit Blasinstrumenten.
Kaleidoscope beeindruckt wiederum durch eine treibende Orgel, die sich in den Vordergrund spielt. Die sphärischen Chöre verstärken die magische Atmosphäre des Stücks, das eine ungemein kraftvolle Energie besitzt.

Vorraussetzung, um Musik kreieren zu können, ist, sie zuvor im Inneren zu hören. Nils Frahm sagt dazu:

“Ich hörte einen Synthesizer, der wie ein Harmonium klingt, auf dem die ALL MELODY gespielt wird“ und „Die Musik, die ich in meinem Inneren höre, wird wohl nie auf einem Album landen – denn ich kann sie scheinbar nur für mich selbst spielen. Dieses Album vereint diejenigen Aufnahmen, die meines Erachtens nach hervorstechen, und es beschreibt meine jüngsten musikalischen Entdeckungen auf die für mich denkbar beste Art.“

Der Pianist ist in seiner Kreativität und Originalität einzigartig. Auf „My Melody“ entwickelt er seinen Sound nochmals weiter, ist noch experimenteller und vielseitiger geworden und kommt  mit seinem Album den eigenen Vorstellungen so nah wie möglich. Ein umwerfendes Musikspektakel.

Nils Frahm
All Melody

VÖ: 26.01.2018
Label: Erased Tapes
Vertrieb: Finetunes/ Indigo

Live-Termine:

21.04.18 Elbphilharmonie – Hamburg (ausverkauft)
22.04.18 Gewandhaus zu Leipzig (ausverkauft)
24.04.18 Alte Oper – Frankfurt
25.04.18 Muffathalle – München (ausverkauft)

Foto: Alex Schneider