Ludovico Einaudi – Elements

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Die Musik des italienischen Komponisten und Klaviervirtuosen Ludovico Einaudi entzieht sich jeder einfachen Definition. Mal wird sie als minimalistisch, klassisch, dann wiederum als ambient und zeitgenössisch beschrieben. Unbestritten ist freilich, dass der gebürtige Turiner zu den derzeit erfolgreichsten Komponisten klassischer Musik und populärsten Klassikmusikern der digitalen Musikwelt gehört, der selbst riesige Konzertsäle füllt, in denen er von einem frenetischen Publikum gefeiert wird. Die Verkaufszahlen seiner Alben erreichen Rekordhöhen. Kein Klassikmusiker wird sooft gestreamt wie Einaudi. Die Zahl seiner Follower auf Facebook lassen andere klassische Künstler womöglich vor Neid erblassen.

Mit seinem heute bei Decca erschienenen Album Elements meldet sich Einaudio zurück. Anregungen zu seinem neuen im Privatstudio in seinem Haus aufgenommenen Opus holte sich der Turiner unter anderem aus den Naturelementen, aus der Geometrie Euklids, aus dem Periodensystem und den Schriften Kadinskys.
Dass bei derart schöpferisch vielfältigen Inspirationen nur exzellente Musik entsteht, kann eigentlich kaum verwundern. Und eine, die seine Millionen Fans nicht enttäuschen wird. Elements ist ein atemberaubendes Album von sublimer Schönheit und musikalischer Polarität geworden, das mit sanften, ruhigen Klängen daher kommt, aber auch mit avantgardistischen Stücken wie „Twice“ die Öffnung zur elektronischen Musik fortsetzt. Wie schon die älteren Alben ist „Elements“ eine Suite, bei der die einzelnen Teile in einer sorgsam ausgeklügelten Beziehung zu einander stehen. Die zwölf Kompositionen, die Klavier, Streicher, Perkussion, Gitarre und elektronische Klänge umfassen, sind leicht zugängliche, unprätentiöse Impressionen, die opulent und transzendent zugleich klingen.

elements-Cover

Bald gibt es hier ein Interview mit Ludovico Einaudi zu lesen.

Hier gehts zum Track Night

http://www.ludovicoeinaudi.com/

https://www.facebook.com/ludovicoeinaudi

Foto Ray Tarantino

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