ECHO Jazz 2013: Ticket-Vorverkauf startet am 10. Mai

Berlin, 8. Mai 2013 – Der Vorverkauf beginnt: Tickets für den ECHO Jazz sind ab dem 10. Mai ab 11:00 Uhr per Mail an info@puls48.com oder unter 0700-05 67 89 10 erhältlich. Die Preise bewegen sich zwischen 19 Euro für einen Stehplatz im Rang und 39 Euro für den Sitzplatz im Parkett. Zudem begrüßt der ECHO Jazz wenige Wochen vor der Preisverleihung einen neuen Förderer: Ab sofort zählt Deutschlands größte Fluggesellschaft, die Lufthansa, zu den Unterstützern des Jazz-Awards. Zahlreiche prominente Gesichter aus der Musikszene werden am 23. Mai in der Fischauktionshalle erwartet, wenn der ECHO Jazz erstmals in Hamburg verliehen wird.

[highlight] Auch die Hamburger Musikprominenz freut sich über den Umzug des ECHO Jazz in die Hansestadt. Hier die ersten Stimmen: [/highlight]

Udo Lindenberg

„Der Jazz hat in Hamburg schon immer für ein großes Echo gesorgt – nicht erst seit den legendären 70er-Jahren im ‚Onkel PÖ‘. Davor die großartigen Dixie-Jazzer in den ‚River- Kasematten‘ und im ‚Cotton Club‘ – das ging ab, Digger !!!!, Ja, dann das unvergessliche PÖ: Wer hier alles seine Karriere begann und den Laden gejazzt hat, Al Jarreau, Bobby McFerrin, Helen Schneider, Klaus Doldinger und viele andere Superstars. Aber auch ich hab meine frühen Pionier-Jahre als Jazz-Drummer hier verbracht, unter anderem für Knut Kiesewetter, Michael Naura und dann, zu meiner Jazztrommler-Krönung, Klaus Doldingers Quartett und schließlich ‚Passport‘ …Der Jazz Echo in Hamburg wird eine große Party mit vielen guten Musikern und Freunden!“

Stefan Gwildis

„Ich freue mich auf den ECHO Jazz in Hamburg, weil dieser Preis einfach in diese Stadt gehört, die ungeheuer vielfältig ist – in der aus jeder Kellerlucke, aus jedem Fleet, aus jedem Gullideckel Bebop, Hip-Hop und beste Jazz-Balladen perlen!“

Roger Cicero

„Es ist großartig, dass der ECHO Jazz nach Hamburg kommt. Und ich finde es wichtig, dass diese Musik – und mit ihr die äußerst agile deutsche Jazz-Szene – auf diese Art und Weise gewürdigt wird. Das ist allerdings auch bitter nötig, besonders das deutschlandweite Clubsterben stimmt mich derzeit ziemlich nachdenklich. Insofern verbinde ich mit dem ECHO Jazz die Hoffnung, dass auch die Wurzeln dieser wunderbaren Musik, nämlich die Clubs und die künstlerische Ausbildung, wieder stärker in den Focus rücken – damit dauerhaft die Bühne für immer neue, frische Preisträger bereitet ist.“

Joja Wendt

„Ich freue mich sehr, dass die Wahl für den Austragungsort des ECHO Jazz auf Hamburg gefallen ist. Jazz ist für mich die logische Fortführung dessen, was klassische Komponisten schon vor vielen Jahrhunderten begonnen haben: Die Improvisation im Rahmen einer selbst bestimmten musikalischen Struktur. Der Jazz hat mit der Improvisation als einem ihrer wichtigsten Merkmale am Nachhaltigsten zur musikalischen Evolution des vergangenen Jahrhunderts beigetragen. Die Keimzelle sind Musiker, die es schaffen, über den Tellerrand zu blicken. Die ihre Fähigkeiten dazu nutzen, inspiriert von verschiedensten Einflüssen ihre ganz eigene, authentische Ausdrucksform zu finden. Musikalische Vielfalt hatte im liberalen, weltoffenen Hamburg schon immer ein zu Hause. Der ECHO Jazz bildet genau diese Vielseitigkeit ab und ist für mich das innovative, zukunftsweisende Geschwisterpaar des ECHO. Aus diesem Grund ist er in Hamburg an genau dem richtigen Ort.“

Nils Wülker

„Ich finde es großartig, dass der ECHO Jazz nun in meiner Wahlheimat Hamburg über die Bühne geht. Er passt auch sehr gut in die Fischauktionshalle, in der immer wieder Konzerte stattfinden. Zum Beispiel im Rahmen des Elbjazz Festivals, auf dem ich nur zwei Tage nach der Preisverleihung spiele, diesmal allerdings am gegenüberliegenden Elbufer, bei Blohm & Voss.“

Karsten Jahnke

„Dass der ECHO Jazz, den es seit nunmehr drei Jahren gibt, nun für die nächsten drei Jahre nach Hamburg kommt, begrüße ich natürlich sehr. Und eine zeitliche Anbindung an das Elbjazz Festival ist eine grandiose Chance, denn hierdurch können sich zwei hochkarätige Veranstaltungen gegenseitig befruchten und voneinander profitieren. Hamburg hat ja den Ruf, besonders weltoffen zu sein – mit dem ECHO Jazz öffnen wir das ‚Tor zur Jazzwelt‘ sperrangelweit, was die Aufmerksamkeit und die Anerkennung über dieses Genre hinaus stärkt und den Jazz in Hamburg hoffentlich ein ganzes Stück nach vorn bringen wird.“

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