Wer oft liest, ist länger lebendig

Wer schon immer gerne gelesen hat, der weiß es längst. Das Lesen von Büchern hat viele Vorteile und ist ein kleines Ritual, das einen großen Schatz an Gewinn schenkt. Bücher sind Helfer, die den Stress vertreiben, durch dunkle Stunden lotsen, schlaflose Nächte erträglicher machen und unser Herz zum Strahlen bringen. Und die Vorteile bleiben noch lange nach dem Zuklappen des Buches bestehen. Doch dass es auch lebensverlängernd ist, war lange unbekannt.

Wer oft liest, lebt länger!

Forscher an der Yale University in den USA haben entdeckt: Wer oft liest, lebt länger! Die spannende Studie von Avni Bavishi, Martin Slade und und Becca R. Levy von der der School of Public Health der Universität bringt frischen Wind in die Forschung. Veröffentlicht wurde die Studie unter dem Titel „A chapter a day: Association of book reading with longevity” in der Fachzeitschrift „Social Science”.

Die repräsentative Studie erfasste im Zeitraum von zwölf Jahren Daten zu den Lesegewohnheiten von 3.635 Personen im Alter von über 50 Jahren. Die Forscher sortierten die Probanden in drei spannende Gruppen: Die einen blätterten gar nicht, die anderen lasen bis zu dreieinhalb Stunden pro Woche, und die letzten tauchten sogar noch tiefer in die Bücherwelt ein – mehr als dreieinhalb Stunden wöchentlich!

Dabei zeigte sich, dass Personen, die lesen, im Durchschnitt 23 Monate länger leben als jene, die nicht lesen. Überraschenderweise zeigte das Lesen von Zeitschriften und Zeitungen bei den untersuchten Probanden keinen besonders starken Einfluss. Wer länger leben will, sollte sich ein Buch schnappen und darin versinken.

Lesen ist wie eine Brücke, die Jahrzehnte und Kulturen verbindet – eine zeitlose Reise, auf der wir neue Ideen entdecken, Wissen aufsaugen und unsere Fantasie beflügeln können. „Vorteile des Lesens“ – das ist mehr als nur eine schnöde Wortkombination; es ist ein Sammelbecken voller positiver Einflüsse, die unser Leben in vielerlei Hinsicht bereichern.

Es pusht nicht nur unser Denkvermögen, sondern prägt auch, wie wir mit anderen umgehen, wie viel Mitgefühl wir zeigen und wie wir die Welt sehen. Stellen Sie sich eine Welt vor, in der das Lesen ein unbekanntes Abenteuer ist. Sie gleicht einem Computer ohne Software – läuft zwar wie geschmiert, doch fehlt ihr die Magie, Informationen zu verarbeiten, zu analysieren und zu verstehen.

Die lit.COLOGNE 2026

Wer nun Autoren kennenlernen möchte, die uns Romane, Biografien und Sachbücher schreiben, dann gibt es im nächsten Jahr wieder ein passendes Ereignis. Die lit.COLOGNE 2026 ist mit literarischen Highlights und gesellschaftlicher Vielfalt mit 196 Veranstaltungen vom 7. bis zum 22. März wieder Köln.

Sie bringt preisgekrönte Autor:innen aus dem In- und Ausland, inspirierende Themen- und Porträtabende sowie hochkarätig besetzte Podien auf die Bühnen der Stadt. So blickt Julian Barnes in seinem neuesten Buch „Abschied(e)“ zurück auf ein ganzes Schriftstellerleben. Auch Robert Habeck hat sein ganzes Leben lang geschrieben, fiktional und nichtfiktional. Beide fragen: Welche Geschichten leben, welche schreiben wir?

Mit dabei sind am Eröffnungswochenende u.a. Leif Randt, der seinen neuen Roman „Let’s talk about feelings“ präsentiert und Anna Dushime, die in „1000 letzte Dates“ schonungslos den Dating-Alltag beleuchtet. Am Samstag stellt Literatur-Shootingstar Nelio Biedermann seinen Roman „Lázár“ vor und Alice Hasters und Yasmine M’Barek diskutieren über Empathie und Debattenkultur.
Die lit.COLOGNE 2026 ist also der richtige Ort für alle Leser*innen .

Zum Programm: https://www.litcologne.de/de/programm/lit-cologne-26/

Titelfoto: Image by Bac Kiem from Pixabay

Ingrid
Ingrid

Kunst und Kultur, Musik und Bücher, ohne sie ist ein Leben denkbar, aber für mich sinnlos. Darum habe ich diesen Blog ins Leben gerufen. Es macht viel Spaß, ihn zu gestalten - ich hoffe, den Usern, ihn zu lesen.
Nicht alles, was gedruckt wird, muss gelesen, nicht jedes Album gehört werden. Was die User hier finden, gefällt mir und den Gastautoren, die ab und zu Lust haben, etwas zu schreiben.

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