„Wenn der Wind den Regen holt“ – Lukrezia Krämer

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Mehr denn je brauchen wir heute Zugang zur Natur. Wenn er auch nicht unmittelbar ist, so bietet auch die bildende Kunst mit ihren kreativen Mitteln einen Erfüllungsort. Unter dem Titel „Wenn der Wind den Regen holt“, wird der Besucher der Ausstellung im Museum Kunstraum Neuss in eine Welt imaginärer Landschaften geführt. Auf diese Reise zwischen Sehnsucht und Symbiose, Aufruhr und Idylle schickt uns mit ihren Bildern die Künstlerin Lukrezia Krämer.

„Nichts ist fest und dauerhaft, alles ist schwindend, so der melancholische Inhalt der Bilder. Die Kraft der Kunst ist es aber, diese flüchtigen Momente des Vergehens dauerhaft in eine schöne Form zu fassen. Und an diese Kraft glaubt Lukrezia Krämer.“ – Prof. Dr. Guido Reuter, Kunstakademie Düsseldorf.

„In meiner Malerei geht es mir nicht um eine genaue Naturnachahmung, vielmehr steht die Atmosphäre, die die Landschaft projiziert, im Vordergrund. Die Beziehung zwischen Menschen und ihrer Umwelt spielt ebenfalls eine Rolle. Die Landschaft kann hier als eine Art Spiegel des menschlichen Befindens wahrgenommen werden. Obwohl die Bilder nicht immer auf realen Landschaftenen basieren, lasse ich mich stets von der mich umgebenden Natur inspirieren.“

Die Künstlerin Lukrezia Krämer Foto: Vincent Slegers

Lukrezia Krämer
Lukrezia Krämer, 1993 in Bergisch Gladbach geboren, studierte an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse von Siegfried Anzinger und schloss
ihr Studium 2019 als dessen Meisterschülerin ab. Seit dem lebt und arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in Düsseldorf.
In ihrer Ausstellung in Neuss zeigt sie neue Arbeiten in Öl auf Leinwand. Teils direkt in der Natur, teils frei im Atelier entstanden, stehen ihre Bilder
für den Mut zur Schönheit und für eine neue Ehrfurcht vor der Natur.

Die Ausstellung ist vom 18. Oktober bis zum 1. November 2020 geöffnet. Vernissage: 18.10.20, 17 Uhr, mit einer Einführung von Patrick Schad.

Museum Kunstraum Neuss
Deutsche Str. 2, 41464 Neuss

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