Weltweite Feier des Internationalen Jazztags 2024

Am 30. April jährte sich zum 13. Mal der Internationale Jazztag. Er fand mit einem historischen All-Star Global Concert im neuen Palast der Künste und Kultur von Tanger einen aufregenden Abschluss. Unter der Moderation des international gefeierten Schauspielers Jeremy Irons traten bei dem Konzert weltbekannte Künstler auf, darunter der Meister der Gnawa-Musik Abdellah El Gourd (Marokko) und die Jazz-Ikone Herbie Hancock sowie Claudia Acuña (Chile), Ambrose Akinmusire (USA), John Beasley (USA), Lakecia Benjamin (USA), Richard Bona (Kamerun), Dee Dee Bridgewater (USA), Moreira Chonguiça (Mosambik), Shemekia Copeland (USA), Kurt Elling (USA), Antonio Faraò (Italien), Melody Gardot (USA), Jazzmeia Horn (USA), JK Kim (Republik Korea), Femi Kuti (Nigeria), Magnus Lindgren (Schweden), Romero Lubambo (Brasilien), Marcus Miller (USA), Yasushi Nakamura (Japan), Tarek Yamani (Libanon) und viele andere.

Die Feierlichkeiten zum Internationalen Jazztag 2024 umfassten Tausende von Auftritten, Meisterklassen, Jam Sessions, Bildungsprogramme und gemeinnützige Initiativen in mehr als 190 Ländern und gipfelten im Global Concert.

Jedes Jahr am 30. April bringt der Internationale Jazztag Länder und Gemeinschaften auf der ganzen Welt zusammen, um den Frieden, den Dialog zwischen den Kulturen, die Vielfalt und die Achtung der Menschenwürde zu fördern. Der Internationale Jazztag wurde von den UNESCO-Mitgliedstaaten auf Initiative des UNESCO-Botschafters Herbie Hancock eingeführt, der gemeinsam mit der UNESCO-Generaldirektorin Audrey Azoulay den Vorsitz der jährlichen Feierlichkeiten führt.

Azoulay sagte: „Jazz ist, wie die legendäre amerikanische Sängerin Nina Simone es wortgewandt ausdrückte, mehr als nur Musik. Sie geht über die Noten hinaus; sie ist ‚eine Art zu leben… eine Art zu sein, eine Art zu denken‘.“

Hancock fügte hinzu: „Wenn wir den Jazztag feiern, sollten wir unser Engagement für das bleibende Erbe des Jazz und seine Fähigkeit, uns alle zu erheben, zu inspirieren und zu vereinen, bekräftigen.“

www.jazzday.com

Wer das Konzert nicht verfolgen konnte, hat hier Gelegenheit dazu:

TItelfoto: screenshot_Jazdday-Website Poster

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Ingrid
Kunst und Kultur, Musik und Bücher, ohne sie ist ein Leben denkbar, aber für mich sinnlos. Darum habe ich diesen Blog ins Leben gerufen. Es macht viel Spaß, ihn zu gestalten - ich hoffe, den Usern, ihn zu lesen. Nicht alles, was gedruckt wird, muss gelesen, nicht jedes Album gehört werden. Was die User hier finden, gefällt mir und den Gastautoren, die ab und zu Lust haben, etwas zu schreiben.
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