Normalerweise wird bei einer Ballettvorstellung ein fertiges Stück präsentiert – das kann eine konkrete Geschichte sein oder eine Idee, die durch den Tanz Gestalt annimmt. Das Vokabular hat dabei immer eine feste Basis: die klar definierten, körperlich hoch fordernden Bewegungen der klassischen Ballettschule. Um Figuren wie Arabesque, Grand Battement oder Pas de Chat besser kennenzulernen und zu erleben, welche Bilder aus deren Kombinationen entstehen, lädt Ballettdirektor Raphaël Coumes-Marquet am 5. Dezember, um 19 Uhr ins Ballettprobenhaus auf der Merowingerstraße 88 zu einem neuen Format ein: Bei „Tanz à la carte“ entscheidet das Publikum über die Zutaten, aus denen interaktiv einen neue kleine Choreographie entsteht.
Eine Speisekarte mit Ballett-Gängen erwartet neugierige Tanzbegeisterte bei „Tanz à la carte“. Von der Tribüne im Studio 1 des Balletthauses erleben sie, wie Direktor Raphaël Coumes-Marquet aus ihren Wünschen mit den Tänzer*innen Lauren Alving, Milivoje Andrejević, Orazio Di Bella und Elisabeth Vincenti eine kleine Choreographie entstehen lässt.
Ganz nebenbei schärfen sie dabei ihre Kenntnisse in Tanztechnik und bekommen Einblick in einen Entstehungsprozess, der dem Publikum normalerweise verborgen bleibt. Ebenso spannend wie das gemeinsam erarbeitete Original, sind an diesem Abend die vielen kleinen Schritte, die dorthin führen und ganz sicher für einige Aha-Effekte sorgen werden.
Info: „Tanz à la carte“ – interaktives Ballettprogramm mit Direktor Raphaël Coumes-Marquet am Freitag, 5.12.2025, um 19 Uhr im Balletthaus, Merowingerstraße 88, Düsseldorf Bilk. Eintritt 10 Euro, Tickets über operamrhein.de oder im Opernshop Heinrich-Heine-Allee 24
Foto: Orazio Di Bella bei einer Probe im Balletthaus. FOTO © Daniel Senzek







