T der Bär aka Tim Sander zu Konsumüberfluss und Werbeversprechungen

Einfach einen normalen Kaffee trinken – nein wie uncool. In jedem Kaffeebecher und an jeder Supermarktecke lauert ein neues Lifestyle- und Werbeversprechen. Aus diesem Konsumdilemma herauszukommen, das schafft man nur mit dem witzigen Video von T der Bär (Tim Sander).

Der ist bekannt für Beatbasteleien, aber auch als MC, Komponist & Produzent. Und quasi im Alleingang hat er einen eigenständigen Sound – irgendwo zwischen Oldschool-HipHop und digitalem Songwriting – kreiert. Roughe Beats mit viel Bass, Kratzern und einprägsamen Samples – dazu ein außergewöhnlich variabler Flow und eine markante Stimme.

Der alte Spruch, weniger ist mehr, heute ist er bedeutsamer denn je.

T der Bär bewegt sich völlig abseits aller Rap-Klischees – und das gibt ihm die Möglichkeit, alles, was man von HipHop erwartet, einfach anders zu machen.

Tim Sander ist deutscher Schauspieler, Synchronsprecher und Musiker. Er wurde 1978 in Berlin geboren. Zwischen 1998 – 2002 war er Darsteller in der Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Seitdem steht er immer wieder für Spielfilme und Fernsehserien vor der Kamera. Als Synchronsprecher lieh er zahlreichen Rollen seine Stimme – unter anderem in Produktionen wie: Rogue One: A Star Wars Story, Interstellar, Chihiros Reise ins Zauberland oder für Serien wie Breaking Bad oder Scrubs.

Seit 2014 ist Tim Sander vermehrt als Musiker tätig. Er ist Sänger und Songwriter der Indie-Pop-Band Team Amateur, die 2014 beim Independent-Label Rummelplatzmusik ihr Debütalbum „Feuer und Freizeit“ veröffentlichte, welches ein Kritikererfolg wurde und der Band zahlreiche Radio-Airplays und TV-Präsenz bescherte. 2016 veröffentlichte er unter dem Namen T der Bär ein abstraktes, elektronisch geprägtes HipHop-Album namens „Bienenwolf“, welches ebenfalls von zahlreichen Radio- und TV-Auftritten begleitet wurde. Seitdem spielt T der Bär auch vermehrt Live-Auftritte, unter anderem eine gemeinsame Deutschland-Tour mit der HipHop-Band Manfred Groove. Das zweite Album von T der Bär erscheint im April 2019.
Foto: © Pascal Rohé

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Ingrid
Kunst und Kultur, Musik und Bücher, ohne sie ist ein Leben denkbar, aber für mich sinnlos. Darum habe ich diesen Blog ins Leben gerufen. Es macht viel Spaß, ihn zu gestalten - ich hoffe, den Usern, ihn zu lesen. Nicht alles, was gedruckt wird, muss gelesen, nicht jedes Album gehört werden. Was die User hier finden, gefällt mir und den Gastautoren, die ab und zu Lust haben, etwas zu schreiben.
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