Songs am Mittwoch liefern heute zwei Singer-Songwriterinnen, die mit ihrem individuellen Stil beeindrucken: Coco and the Lost und Gia Ford.
Coco and the Lost – Sweet Lullabies
Die quirlige Alt-Pop-Newcomerin Coco and the Lost aus Brighton hat erst kürzlich die Single „Sweet Lullabies“ in die Welt entlassen – und nun gibt’s auch ein offizielles Video dazu, das sie selbst inszeniert, gefilmt und geschnitten hat. Ein surrealer Disco-Traum tanzt zwischen der exzentrischen Pop-Euphorie und der geheimnisvollen Dunkelheit – irgendwo schimmern Einflüsse von Robyn, Madonna und Daft Punk durch, doch er bleibt dabei unverkennbar individuell.
Coco and the Lost erzählt über den Song: „Dieser Song begann als ein sehr ehrgeiziges Experiment für meinen Vater und mich, und wir hatten keine Ahnung, dass daraus ein Dance-Track werden würde. Er durchlief viele Phasen, bevor er zu den sanften Wiegenliedern wurde, die ihr heute hört. Ich liebe es, dass er sich so unbestreitbar poppig anfühlt, aber wenn man genauer hinhört, hat er diesen unheimlichen, surrealen Unterton. Irgendetwas stimmt nicht ganz, als wären die Sätze in den Strophen unvollendet. Ich stellte mir eine Figur vor, fast wie Ursula in „Die kleine Meerjungfrau“, die einen in eine Welt lockt, die man vielleicht nie wieder verlassen wird..“
Gia Ford – At Least For Now
Gia Ford kündigt ihr mit Spannung erwartetes zweites Album „A Room Within A Room“ an. Das Album wird am 18. September 2026 erscheinen. Ihre erste Single mit dem Titel „At Least For Now“ bietet einen faszinierenden Einblick in das Werk. Denn hier zeigt sie ihre Fähigkeit, eine Vielzahl von Stilen und Genres aus verschiedenen Jahrzehnten zu durchlaufen, während sie gleichzeitig durch ihren unverwechselbaren Stil zeitgemäß bleibt. Der Song ist komplex und zugänglich.zugleich.
„Dieser Song ist von der Dichterin Anne Sexton inspiriert. Er handelt vom Aufruhr der eigenen Gefühle; davon, in einem Moment hier sein zu wollen und im nächsten schon wieder weg zu sein. Er handelt von der Bedeutungslosigkeit unseres individuellen Selbst angesichts dessen, wo wir uns befinden; er handelt von unserer misslichen Lage. Mein Lieblingssong von mir selbst.“
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