Sofie Royer – Auto

Sofie Royer, die Multiinstrumentalistin und Sängerin mit österreichisch-iranischen Wurzeln, hat am Wiener Konservatorium die klassische Geige erlernt – eine musikalische Reise, die ihre vielfältigen Talente widerspiegelt. Ihr Sound glänzt im schillernden Synthiepop-Gewand, während ihre Texte in Englisch, Französisch und Deutsch die Bühne erobern. In der Regel zaubert sie ihre Musik eigenhändig und singt nicht nur, sondern spielt bis auf wenige Ausnahmen auch fast alle Instrumente selbst. Im Jahr 2020 erblickte ihr Debütalbum „Cult Survivor“ das Licht der Welt. Seitdem hat sie eine ganze Reihe von Preisen eingeheimst. Für ihr Album „Harlequin“ aus 2022 ließ sie sich von der Magie der Wiener Oper und dem Zauber des Balletts beflügeln.

Endlich ist Sofies Single „Auto“ veröffentlicht – ein Song, das während ihrer Tour durch Deutschland und Österreich entstand. Inspiriert von Falco, dessen Leben durch waghalsiges Fahren ein abruptes Ende fand, bringt der Song einen rasanten Sound mit sich. Er atmet den Geist des deutschen Kultfilms „Richy Guitar“ aus den 80ern, in dem auch Die Ärzte und Nena mitmischen – in den Texten zu „AUTO“ schimmern diese Ikonen durch. Der Song weckt das Verlangen, dem grauen Alltag mit einer Autofahrt zu entfliehen und in eine andere Welt abzutauchen.

Das Video zu „AUTO“ wurde in Paris gedreht und von Grégoire Léon-Dufour inszeniert, die Kostüme stammen von Lamia Lagha. Als Hommage an David Lynchs Lost Highway beginnt es in Sofies Peugeot auf der Périphérique und verliert sich bald darauf in einem surrealen Studio.

Live zu erleben:

Sept. Köln, Deutschland · Yuca Club | 24.Sept. Bochum, Deutschland · Die Trompete | 25. Sept. Mainz, Deutschland – Kulturclub schon schön

Foto: Sofie Royer by Grégoire Léon-Dufour

Ingrid
Ingrid

Kunst und Kultur, Musik und Bücher, ohne sie ist ein Leben denkbar, aber für mich sinnlos. Darum habe ich diesen Blog ins Leben gerufen. Es macht viel Spaß, ihn zu gestalten - ich hoffe, den Usern, ihn zu lesen.
Nicht alles, was gedruckt wird, muss gelesen, nicht jedes Album gehört werden. Was die User hier finden, gefällt mir und den Gastautoren, die ab und zu Lust haben, etwas zu schreiben.

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