Zur Weihnachtszeit naschen viele besonders gern Schokolade. Der fröhliche Weihnachtsmann in seinem roten Mantel verkörpert die Freude des Schenkens zur Weihnachtszeit. Die Schokolade, die ihn zusammenhält, schenkt laut den neuesten wissenschaftlichen Studien eine längere Jugendlichkeit und Gesundheit. Denn die im Kakao enthaltene natürliche Chemikalie Theobromin kann dazu beitragen, die Anzeichen biologischer Alterung zu verlangsamen. Forscher am King’s College London gelang es, diesen Pflanzenstoff im Kakao zu entdecken.
Diese als Alkaloide bezeichneten Verbindungen können mit Zellsystemen interagieren, die die Genaktivität regulieren und zur langfristigen Gesundheit beitragen. Theobromin ist ein solches Alkaloid. Man weiß zwar, dass es für Hunde giftig ist, doch für uns Menschen könnte es echte Pluspunkte haben – zum Beispiel ein geringeres Risiko für Herzprobleme. Dennoch hat es bisher relativ wenig wissenschaftliche Aufmerksamkeit erhalten.
Die Ergebnisse der Studie sind vielversprechend, doch mehr Schokolade zu essen bedeutet nicht automatisch, dass es der Gesundheit guttut. Außerdem gilt dies nur für dunkle Schokolade mit hohem Kakaogehalt. Schokolade enthält häufig erhebliche Mengen an Zucker, Fett und weiteren Inhaltsstoffen.
Dunkle Schokolade enthält 3–10 Gramm Theobromin pro Kilogramm (bei 70 % Kakaogehalt z. B. durchschnittlich 5 Gramm) Milchschokolade enthält dagegen nur 0,6–4 Gramm pro Kilogramm Schokolade.
Was das biologische Alter verrät
Das biologische Alter spiegelt wider, wie gut der Körper einer Person funktioniert, und nicht, wie viele Jahre sie gelebt hat. Diese Messung basiert auf der DNA-Methylierung, einer Ansammlung winziger chemischer Markierungen auf der DNA, die sich mit zunehmendem Alter verändern.
Um das biologische Alter zu schätzen, verwendeten die Forscher zwei Ansätze. Eine Methode untersuchte DNA-Veränderungen, die das Tempo der Alterung widerspiegeln. Die zweite Methode maß die Telomerlänge, die sich auf Schutzstrukturen an den Enden der Chromosomen bezieht. Telomere verkürzen sich mit zunehmendem Alter auf natürliche Weise und stehen in Zusammenhang mit altersbedingten Gesundheitsrisiken.
Quelle: King’s College London.
Journal Reference:
Ramy Saad, Ricardo Costeira, Pamela R. Matías-García , Sergio Villicaña, Christian Gieger, Karsten Suhre, Annette Peters, Gabi Kastenmüller, Ana Rodriguez-Mateos, Cristina Dias, Cristina Menni, Melanie Waldenberger, Jordana T. Bell. Theobromine is associated with slower epigenetic ageing. Aging, 10 December 2025







