Rymden – Rhiannon Giddens – Tokyo Tea Room

Das neue Album von Rymden, ein bezauberndes Musikvideo von der Künstlerin Rhiannon Giddens und eine coole Single von Tokyo Tea Room – das ist unser musikalischer Freitag!

Rymden – Today May Be Tomorrow

Die ersten Töne erklingen und sogleich befindet man sich im faszinierenden Klangkosmos des skandinavischen Jazztrios Rymden mit seinen virtuosen Protagonisten Bugge Wesseltoft (Klavier, Keyboards), Dan Berglund (Bass) und Magnus Öström (Schlagzeug). Heute ist ihr neues Album „Today May Be Tomorrow“ bei Jazzland im Vertrieb von Edel erschienen.

Jede neue Veröffentlichung des skandinavischen Super-Trios zeigte bisher eine deutliche Entwicklungslinie, und erneut fasziniert die fein nuancierte Dynamik zwischen Klavier, Bass und Schlagzeug. Das Album bietet sowohl meditative Melodien als auch melancholische und liedhafte Kompositionen mit dramatisch aufgeladenen Rhythmen.

Auf „Today May Be Tomorrow“ treten die hervorragenden Qualitäten der Musiker nochmals stärker in Erscheinung. Indes kann man immerzu neue Töne aus der musikalischen Sprache des Trios heraushören. Mit seinem Titel stimmt das Musikwerk jedoch nachdenklich, denn können wir in einer zunehmend instabilen und unvorhersehbaren Welt davon ausgehen, dass es immer ein Morgen geben wird?

„Today May Be Tomorrow“ von Rymden ist ein sehr vielschichtiges, hinreißendes Album, das erneut durch seine Klangästhetik, Harmonik und die perfekt austarierte Dynamik zwischen Piano, Bass und Schlagzeug überzeugt. Und wenn wir auch nicht in die Zukunft schauen können, ist es immer sicher, dass Rymden ein ausgezeichnetes Album herausbringen wird.

RYMDEN LIVE:

4.10.26    Hamburg    D    Nica Jazz Club
5.10.26    Berlin    D    Gretchen
19.10.26    Koblenz    D    Cafe Hahn
20.10.26    Kassel    D    Theaterstübchen
21.10.26    Hameln    D    Doubletime Jazz Club
22.10.26    Hameln    D    Doubletime Jazz Club
24.10.26    Dortmund    D    Domicil

https://rymden3.bandcamp.com/album/today-may-be-tomorrow

Rhiannon Giddens – Hope Is the Thing with Feathers

Wie kaum eine andere Künstlerin verbindet die Sängerin, Banjo-Spielerin und Komponistin Rhiannon Giddens aus North Carolina verschiedene Musikstile miteinander. Ihre künstlerische Brillanz ist unbestritten. Am 18. September ist ihr neues Album „Hope Is the Thing with Feathers“ bei Nonesuch Records erschienen. Die zehn Titel sind inspiriert von der Schönheit und kraftschöpfenden Gemeinschaft.

Das Album ist bewusst live aufgenommen. Die reine und essentielle Musik kann sich so besser als im sterilen Studio entfalten und erzeugt zudem ein wohliges Gefühl der Verbundenheit.

Dieses Video bringt Kunst und die Musik der Künstlerin aufs Schönste zusammen.

Tokyo Tea Room – You’re Mine

Mit einem coolen Mix aus Indie, Shoegaze, Dreampop und elektronischen Klangwelten haben Tokyo Tea Room in den letzten Jahren die Herzen von Musikliebhabern weltweit erobert. Anfang November kommt die Band aus dem britischen Margate für drei Clubshows nach Deutschland und macht dabei Halt in Hamburg, Berlin und Köln.

Titelbild: Image by Demetrius from Pixabay

Ingrid
Ingrid

Kunst und Kultur, Musik und Bücher, ohne sie ist ein Leben denkbar, aber für mich sinnlos. Darum habe ich diesen Blog ins Leben gerufen. Es macht viel Spaß, ihn zu gestalten - ich hoffe, den Usern, ihn zu lesen.
Nicht alles, was gedruckt wird, muss gelesen, nicht jedes Album gehört werden. Was die User hier finden, gefällt mir und den Gastautoren, die ab und zu Lust haben, etwas zu schreiben.

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