Eine neue Studie zeigt, dass Reisen gegen das Älterwerden helfen kann. Indem sie Tourismus durch die faszinierende Linse der Entropie betrachteten, enthüllten die Forscher, dass grandiose Reiseerlebnisse den Körper stärken und ihn widerstandsfähig und ausgeglichen halten. Aktivitäten wie das Erkunden neuer Orte, körperliche Aktivität und der Austausch mit anderen können das Immunsystem, den Stoffwechsel und die Stressbewältigung stärken.
Reisen verbinden oft eine ungewohnte Umgebung mit entspannenden Erlebnissen. Das kann den Körper stimulieren, die Stoffwechselaktivität steigern und dazu beitragen, selbstorganisierende Prozesse zu aktivieren, und das adaptive Immunsystem anregen, das dem Körper hilft, äußere Bedrohungen zu erkennen und darauf zu reagieren.
Die Wissenschaftler heben natürlich auch die Schattenseiten hervor! Schlechte Planung, Stress, unsichere Bedingungen oder Infektionen können den positiven Effekt ins Gegenteil kehren.
Quelle. DOI: 10.1177/00472875241269892
Wer das Reisen mit künstlerischen Eindrücken kombiniert, maximiert die Vorteile für seine psychische und physische Gesundheit. Wir haben da zwei Ideen: München und Venedig als Reiseziele.
Ein Ferngespräch. Szenen aus der Weimarer Republik

Heute Montag, 11. Mai ab 19 Uhr findet die Eröffnung der Ausstellung „Ein Ferngespräch. Szenen aus der Weimarer Republik“ im Lenbachhaus in München statt.
Die Wirtschaft blüht, oft auf Pump, Teile der Bevölkerung verarmen, nicht nur während der Hyperinflation und der Weltwirtschaftskrise. Kriegsversehrte, Arbeiterinnen, Arbeitslose und Veilchenverkäufer prägen die Straßen und konterkarieren die Golden Twenties. Oskar Maria Graf verteilt mit einer Arbeitsgruppe antifaschistische Flugblätter, in Schwabing treffen sich Feministinnen und das Münchner Antikriegs-Komitee und eine Ortsgruppe der revolutionären Künstlerinnen-Vereinigung ASSO bastelt an einer Zeitschrift. George Grosz zeigt den Aufstieg der Nationalsozialisten und karikiert den Hitlergruß.
Die Ausstellung konzentriert sich auf konkrete Geschichten und greifbare Details, statt große Thesen zur Weimarer Zeit zu formulieren. Zu den verschütteten Möglichkeiten der Weimarer Republik soll so ein Kontakt hergestellt werden – ein Ferngespräch. Mit Werken von Käte Hoch, Heinrich Hoerle, Karl Hubbuch, Lotte Jacobi, Grethe Jürgens, Jeanne Mammen, Gabriele Münter, Christian Schad, August Sander, Rudolf Schlichter u.a. In Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum und mit großzügiger Unterstützung einer Privatsammlung.
Kuratiert von Karin Althaus und Matthias Mühling.
Picasso, Morandi, Parmiggiani: Stillleben in Venedig

Derzeit bietet die Biennale wieder eine weltweite Präsentation zeitgenössischer Kunst aus 99 Ländern, die größtenteils in den permanenten nationalen Pavillons ausgestellt wird, die über die Giardini della Biennale in Venedig verteilt sind. Hauptschauplätze sind wie gewohnt die Giardini und das Arsenale.
Zudem entfaltet die Istituzione Fondazione Bevilacqua La Masa gemeinsam mit der Fondazione Musei Civici di Venezia ein faszinierendes Kunstereignis: die Ausstellung „Picasso, Morandi, Parmiggiani: Stillleben“. Eine mit Herzblut von Tornabuoni Art initiierte und orchestrierte Schau, bei der das Musée national Picasso-Paris mit unvergleichlichem Elan mitspielt. Kuratiert wird das Ganze von Cécile Debray, der charismatischen Museumspräsidentin.
Drei Meister der modernen Kunst, drei unterschiedliche Herangehensweisen an das Objekt. Ausgehend von einer fokussierten und sorgfältig kuratierten Auswahl an Stillleben von Pablo Picasso (1881–1973), Giorgio Morandi (1890–1964) und Claudio Parmiggiani (geb. 1943) zeigt die Ausstellung einen Dialog über die Darstellung selbst, indem sie die Realität durch die Inszenierung von Objekten im Laboratorium des Künstlerateliers einfängt und vermittelt.
Vom 7 Mai bis 25. Juli 2026 zu sehen.
Titelbild: Pixabay







