Paul Lay: Waves of Light

Jazz und Chorgesang zusammen, geht das? Das übliche Repertoire klassischer Chormusik scheint auf den ersten Blick himmelweit vom Jazz entfernt. Und doch hat der französische Jazzpianist und Komponist Paul Lay dieses kühne Experiment gewagt. Nicht nur in Frankreich zählt der vielfach ausgezeichnete Musiker seit langem zu dem Besten, was die Jazzszene zu bieten hat.  Und als einer, der Genregrenzen gerne mal überschreitet.

Für sein neues, soeben erschienenes Album WAVES OF LIGHT, hat er sich mit dem Kammerchor Les Eléments unter der Leitung des Dirigenten Joël Suhubiette zusammengetan, um eine Musik an der Schnittstelle mehrerer Welten einzuspielen: afroamerikanische und zeitgenössische Musik, Instrumental- und Vokalmusik, komponierte und improvisierte Musik.

Die Inspiration hierzu fand Lay in Gedichten von Pablo Neruda, Henry David Thoreau, Victor Hugo und Emily Dickinson. Ergänzend interpretiert sein Jazz-Trio, zu dem der Kontrabassisten Clemens van der Feen und der Schlagzeuger Donald Kontomanou gehören, ausgewählte Stücke aus dem Repertoire des Chors neu, darunter Werke von Johann Sebastian Bach, Henry Purcell und György Ligeti.

Ein packender Dialog zwischen den Jahrhunderten rund um das Thema Licht.

VÖ: 20.03.2026
PAUL LAY
Waves Of Light
Label: Dragon Fly
Hans Kaltwasser
Hans Kaltwasser
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