Filmtipp: Mr. Nobody

[su_dropcap]D[/su_dropcap]ie ganz grosse Liebe, das unablässige Suchen nach der Richtigen, der Tod, viele Tode sterben, was passiert wenn man ertrinkt, was passiert wenn man 118 Jahre alt wird, wie verändert sich die Welt, gibt es Leben auf dem Mars für Menschen? Zerrissen zwischen lebensverändernden Entscheidungen, der Zufall der gut ist, der Zufall der übel mitspielt, die Geleise die vor einem verschwimmen, mögliche Leben, die Zeit, die Reise durch die Zeit, die Abstraktheit oder die Logik des Raumes und der Zeit, das Überkommen des Todes, die Wirren der Erinnerungen, die Leere des Lebens, die überbordende Fülle des Lebens, die Ängste, Bilderstürme, die Liebe als Entscheidung, das Festhalten am Falschen, das Schreiben zum Überleben und die erste Liebe.

Das ist alles ein Teil von Mr. Nobody. Jared Leto als Nemo Nobody, mit diesen unglaublich hypnotisierenden Augen, welcher von seinen jüngeren Ichs überspielt wird (besonders von Toby Regbo). Das Leben verschmilzt zu einem Tornado aus Bildern, Worten, Gedanken und möglichen Schicksalen. Ein grossartiger europäischer Film der mit viel Imagination und unglaublicher Übersicht ein kleines Epos geschaffen hat. Ein Film für den Kopf, Ein Film für das Herz. Und ein Film der mich staunend zurückgelassen hat. Die Umarmung von 1001er Idee.

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Photo: Magnolia Pictures

Standardbild
UrsHoesli
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