Was macht ein Streichquartett so einzigartig und faszinierend? Seit Jahrhunderten gilt dessen Komposition als Gipfel der Kompositionskunst. Doch wer die Magie der Komposition erlebt, erkennt die geradezu zauberhafte Perfektion, mit der das mondëna quartet aus Leipzig ein solches Meisterwerk – hier ihr neues Album „Drifting“ – zum Leben erweckt.
Mit zwei Violinen, Viola und Violoncello oder Cello formiert es sich zu einer kompletten Besetzung eines Streichersatzes, wie es bereits seit Jahrhunderten einem italienischen und deutschen Barockorchester entspricht. Der hochsensible Umgang mit dem Streicherklang und eine große formale und kompositorische Offenheit prägen das neue Album „Drifting“ des aus vier Frauen bestehende mondëna quartet.
Es nimmt mit auf eine musikalische Reise zwischen Klassik und Moderne mit Einflüssen, die Folk, Pop und Filmmusik sehr melodiös und kompositorisch geschickt einbinden. Pastorale Orte im dänischen Sønderborg oder in der Gegend um Salzburg haben die Kompositionen beflügelt, ebenso wie das magisch malerische County Cork in Irland – wo sie auch aufgenommen wurden.
Das Klangbild der Musikstücke spiegelt diese unterschiedlichen Eindrücke und macht „Drifting“ zu einem Album voller Fantasie, Tiefe und Schönheit, auch weil es so kontrastreich ist. Die Musikerinnen des Streichquartetts glänzen mit ihrer Virtuosität und ihrem perfekten Zusammenspiel, das wie ein Gespräch diese Impressionen reflektiert. Nicht der Himmel hängt voller Geigen, sondern sie sind ganz nah bei den Zuhörer*innen, wenn sie dieses Album hören und den wunderbaren Mix aus Neoklassik, Jazz, Pop und Folk des Streichquartetts und seine spannenden Eigenkompositionen auf sich wirken lassen.
Kompositionen & Violine – Shir-Ran Yinon
Violine – Sofia Beno
Viola – Marie Schutrak
Violoncello – Julia Panzer
Drifting ist heute beim Label: Handpicked Records / The Orchard erschienen.
Live -Termine gibt es hier







