Mittagspause! Unsere Musiktipps entführen heute erneut in die Vielfalt der Musik – von Klassik über poppige Beats bis hin zum sanften Klang der Folkmusik.
Arvo Pärt – Für Alina
Mit „Alina“ schuf Arvo Pärt eine Aufnahme, die sich ganz auf den Kern seiner musikalischen Sprache konzentriert. Die nun erstmals auf Vinyl erschienene Einspielung führt zurück zu den Ursprüngen des Tintinnabuli-Stils. Das kurze Klavierstück „Für Alina“ entstand 1976 nach einer langen Phase der Suche und markiert einen entscheidenden Wendepunktfür den Komponisten.
Sanft, die einzelnen Klänge eingebettet in Stille, wirkt das Stück reduziert und prononciert. Es besinnt sich auf das Wesentliche und wendet sich direkt an Alina oder die Zuhörer*innen. „Alina“ wird in einer LP-Ausgabe neu veröffentlicht, die einen vierseitigen Beileger sowie die Liner Notes von Hermann Conen enthält.
Late Again – Crazy or Stupid
Die Welt und die Menschen darin erscheinen tatsächlich „crazy, or stupid, or crazy and stupid.“ Eine Beobachtung aus der Late Again mit seinem Song „Crazy and Stupid“ eine ironische, warm schimmernde Ballade macht, die sich selbst nie zu ernst nimmt. Alternative Beats, nostalgische Melodien und ein schrilles Figurenensemble aus Fred, Brad, Jed und Greg verbergen hinter ihrer sommerlichen Leichtigkeit eine düstere Wahrheit und den vielleicht eingängigsten Refrain der kommenden EP.
Radie Peat – Still I Love Him
Bekannt durch ihre Zusammenarbeit mit der Folk-Band Lankum ist Radie Peat eine gefeierte irische Sängerin und Multi-Instrumentalistin. In Dublin geboren, konzentriert sie sich auf traditionelle irische Musik und Folk.
Mit ihrer kraftvollen Altstimme und ihrer Technik zaubert sie die Seele im Song „Still I Love Him“ der Folkmusik ihrer Heimat ans Licht – voller Gefühl und Ausdrucksstärke. Sie haucht alten Liedern neues Leben ein, verleiht ihnen neue Bedeutung und führt sie in die Gegenwart – ein Beitrag, der die irische Gesangstradition gleichermaßen bewahrt wie bereichert. Sehr atmosphärisch und irisch gefühlvoll!
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