Merry Company in der Kunsthalle Barmen

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Ob in Gruppen, Rudeln, Horden, Banden, Allianzen, Familien, Communities, Bubbles, ohne Gemeinschaft lässt es sich schwer leben. Und wir können sie mit Ausnahmen auch frei wählen, anders als Tiere schließen sich Menschen in vielen Zusammenhängen selbstbestimmt zu Gemeinschaften zusammen. Sie prägen unsere Lebenswelt in unterschiedlichsten Formen; als Resonanzraum, Schutzraum und Ort des Austauschs, aber auch als Raum von Verhandlung, Kompromiss und Konflikt. Sie werden immer wieder neu geformt, entstehen also nicht von selbst: Gemeinschaften können gelingen, sich verändern oder krachend scheitern. Vor diesem Hintergrund fragt die Ausstellung „Merry Company“ in der Kunsthalle Barmen, ob Gemeinschaft tatsächlich eine fröhliche Gesellschaft ist – und wer eigentlich Autor*in von Ideen, Kunst oder Wissen ist. Oft lautet die Antwort: viele.

Die Ausstellung wird zum Tag des Grundgesetzes am 23. Mai 2026 in der Kunsthalle Barmen und auf dem Geschwister-Scholl-Platz eröffnet und nimmt Gemeinschaft als gesellschaftliches und politisches Phänomen in den Blick. Werte wie Freiheit, Solidarität und Teilhabe bilden die Grundlage dafür, dass Gemeinschaften entstehen und bestehen können.

„Merry Company“ lädt dazu ein, Gemeinschaft nicht nur zu betrachten, sondern mitwirkend zu erleben.

Künstler*innen:
Matthias Aberle, Andy Benger, blue sugar boundaries, Bodo Berheide, Meltem Er, Valerie Feldhaus, Kati Heck, Josef Kirschner und Anja Stahl, Konsortium, Wir sollten eine Gruppe gründen (mit Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal, der Hochschule Düsseldorf und der Universität Duisburg Essen), Babu Noella mit Ubuntu, mackerinnenanstalt, Oqbo / raum für bild wort und ton, Cornelia Schleime, 6PACK

ERÖFFNUNG: 23. MAI 2026, 19.00 – bis zum 13.9.2026 in der Kunsthalle Barmen zu sehen.

Ingrid
Ingrid

Kunst und Kultur, Musik und Bücher, ohne sie ist ein Leben denkbar, aber für mich sinnlos. Darum habe ich diesen Blog ins Leben gerufen. Es macht viel Spaß, ihn zu gestalten - ich hoffe, den Usern, ihn zu lesen.
Nicht alles, was gedruckt wird, muss gelesen, nicht jedes Album gehört werden. Was die User hier finden, gefällt mir und den Gastautoren, die ab und zu Lust haben, etwas zu schreiben.

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