Maks Levin – „Deadline“

Noch bis zum 26. Juni ist die Ausstellung „Deadline“ des Fotojournalisten Maks Levin im Zentrum für verfolgte Künste zu sehen. Er hat den Krieg in der Ukraine acht Jahre lang dokumentiert. Seine Fotografien sind schon jetzt Ikonen dieses Kriegs. Der Fotojournalist wurde seit dem 13. März vermisst und am 1. April getötet aufgefunden und ist zu einem von Tausenden Opfern des nun schon 98 Tage andauernden Krieges geworden.

Gezeigt werden 30 seiner Fotografien aus dem Februar und März 2022 sowie 10 Fotos von den pro-europäischen Demonstrationen auf dem Maidan 2013/14 und dem Beginn des Krieges in der Ost-Ukraine 2014.

Eine Ausstellung des Museums und des Förderkreises Zentrum für verfolgte Künste kuratiert von Nataliia Volianiuk, Journalistin, Direktorin der Regionalen Berichterstattung, PBC, Kiew und Olena Tanchynets, Direktorin des Kultur- und Bildungszentrums “TepLytsia” in Brovary bei Kiew unterstützt durch das Team des Zentrums für verfolgte Künste und den Fotografen Uli Preuss.

Matinee zur Pressefreiheit

Sonntag, 12. Juni 2022 | 11:00 Uhr
anlässlich der Ausstellung
Deadlines. Kriegsbilder des ukrainischen Fotojournalisten Maks Levin 1981-2022

die langjährige Chefredakteurin von Maks Levin, Sonya Koshkina (eine der renommiertesten Journalistinnen der Ukraine) und der Verleger des Solinger Tageblatts, Michael Boll, diskutieren über Pressefreiheit und die Grenzen der Darstellbarkeit von Krieg und Terror. Sylvia Löhrmann, die Vorsitzende des Förderkreises des Zentrums, moderiert das Gespräch. Noch offen ist, ob Inna Varenytsia, die Witwe von Maks Levin und selbst eine international bekannte Foto- und Videojournalistin, aus Kiew anreisen kann.

Finissage der Ausstellung „Deadlines. Kriegsbilder des ukrainischen Fotojournalisten Maks Levin 1981-2022“, Sonntag, 26. Juni 2022

Anlässlich der Finissage werden zwei öffentliche Führung zur Ausstellung angeboten. Um 11:00 Uhr führt Uli Preuss, Vorstandsmitglied im Förderkreis des Zentrums für verfolgte Künste, durch die Ausstellung und um 14:00 Uhr wird die Kunsthistorikerin Medea Baindurashvili den Besucher:innen die eindrücklichen Bilder des Fotojournalisten Maks Levin vermitteln.

im Zentrum für verfolgte Künste
Wuppertaler Straße 160, 42653 Solingen

Foto: © Maks Levin 2022

Standardbild
Ingrid
Kunst und Kultur, Musik und Bücher, ohne sie ist ein Leben denkbar, aber für mich sinnlos. Darum habe ich diesen Blog ins Leben gerufen. Es macht viel Spaß, ihn zu gestalten - ich hoffe, den Usern, ihn zu lesen. Nicht alles, was gedruckt wird, muss gelesen, nicht jedes Album gehört werden. Was die User hier finden, gefällt mir und den Gastautoren, die ab und zu Lust haben, etwas zu schreiben.
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