Vorgestellt: London Grammar

Das sind Hannah Reid, Dot Major und Dan Rothman – ein sehr talentiertes Trio, deren aktuelles Album „If You Wait“ in Deutschland am 15.11 erschien und das Ergebnis 18 arbeitsreicher Monate des Schreibens und der Aufnahmen der elf Titel ist, die von einem ganz eigenen Verständnis des Trios dafür zeugen, dass Feinsinn, Kontrast und Zurückhaltung bei der Entstehung von großer Musik schon immer eine wichtige Rolle gespielt haben. „So hat alles angefangen“, sagt Dan, „und es war immer unser erstes Ziel, der Musik Raum zu lassen. Die Art und Weise, wie zum Beispiel Gitarre und Gesang interagieren, ist uns extrem wichtig.“

Dieses Zusammenspiel konnte man zum ersten Mal im vergangenen Dezember hören, als das Trio den Titel „Hey Now“ online stellte. Ein grübelnder, fesselnder Song, der die Intention von London Grammar sozusagen als Leitsatz zusammenfasst. Hannahs wundervoller Gesang, Dans zurückhaltendes, minimales Gitarrenspiel und Dots zärtliche Klaviertöne und untermalende Perkussion sind gezielte Klangbomben, die zwar stets kurz vor der Explosion stehen, aber niemals detonieren und so die Spannung erhalten. Die akustische Architektur steht voll und ganz im Dienste des Songs – und des Gesangs.

London Grammar  Hey Now

 

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Ingrid
Kunst und Kultur, Musik und Bücher, ohne sie ist ein Leben denkbar, aber für mich sinnlos. Darum habe ich diesen Blog ins Leben gerufen. Es macht viel Spaß, ihn zu gestalten - ich hoffe, den Usern, ihn zu lesen. Nicht alles, was gedruckt wird, muss gelesen, nicht jedes Album gehört werden. Was die User hier finden, gefällt mir und den Gastautoren, die ab und zu Lust haben, etwas zu schreiben.
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