Leipziger Buchmesse bietet neuen Leseort

Zur Leipziger Buchmesse vom 27. bis 30. April öffnen mehr als 200 Lesebühnen. In diesem Jahr kommt ein ganz neuer besonderer Leseort dazu, die #buchbar: ein Café mit einem langen Tisch, dem community table, der den räumlichen und inhaltlichen Kern des Begegnungsort bildet. Er bringt Autor:innen und interessiertes Publikum bei Kaffee und Croissants zusammen. Darüber hinaus finden an allen Messetagen moderierte Gespräche an der Bar statt.

Während der Messetage gibt es insgesamt 16 Sessions

„Die Leipziger Buchmesse ist der Ort, an dem das Lesepublikum mit Autor:innen ins Gespräch kommt. In der neu geschaffenen #buchbar ist dies nun noch konzentrierter möglich, gemeinsam am Tisch im persönlichen Gespräch zu den gesetzten Themen“, so Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse. Neben der #buchbar öffnet die #hörbar und bietet die Gelegenheit, in von den Autor:innen gelesene Auszüge ihrer Werke, hineinzuhören. Damit bietet sich allen Interessierten reichlich Gelegenheit, sich ihrer Leidenschaft zu widmen und Literatur wie Literaten zu entdecken.

Moderatoren Duos begleiten Gespräche

Das Programm ist so vielfältig wie die Buchmesse selbst – und jede der Sessions bietet Begegnungen mit Autor:innen unterschiedlicher Schwerpunkte und Genres. Kinderbuch trifft auf Thriller, Sachbuch auf Romantasy: Das #buchbar-Programm möchte neugierig machen und immer wieder überraschen. Die Gesprächsrunden werden dabei unter verbindende Themen gestellt, die Brücken zwischen den Autor:innen und ihren Werken schaffen – etwa „Lebenswege“, „Zeit für Veränderung“, „Abenteuer Zukunft“ oder „Wofür es sich zu kämpfen lohnt“. So werden nicht nur Erwartungen bedient, sondern Entdeckungen ermöglicht. Neben den großen Verlagsautor:innen finden explizit auch Selfpublisher:innen ihren Platz und erzählen im Interview wie im Dialog mit dem Publikum von ihren Werken und Schreiberfahrungen.

Moderiert werden die Sessions der #buchbar von zwei gastgebenden Duos aus der Poetry Slam-Szene: Josephine von Blueten Staub und Boris Flekel aus Leipzig sowie Mona Harry und Friedrich Herrmann, der deutsche Poetry Slam-Meister von 2019. Die vier Moderator:innen bringen dabei nicht nur reichlich Neugier und Humor mit, als selbst Schreibende wissen sie auch in besonderem Maße, was Autor:innen bewegt.

Das detaillierte Programm der #buchbar gibt es hier und unter www.leipziger-buchmesse.de/programm. Interessierte Besucher:innen können in der #buchbar einfach vorbei schauen – eine Anmeldung oder ein zusätzliches Ticket ist nicht notwendig. Entwickelt und organisiert wird die #buchbar von der Agentur schwarzprojekt in Zusammenarbeit mit Christoph Drescher im Auftrag der Leipziger Buchmesse.

Die Leipziger Buchmesse findet dieses Jahr vom 27. bis 30. April statt. Sie ist der wichtigste Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche und versteht sich als Messe für Leser:innen, Autor:innen und Verlage. Sie präsentiert die Neuerscheinungen des Frühjahrs, aktuelle Themen und Trends und zeigt neben junger deutschsprachiger Literatur auch Neues aus Mittel- und Osteuropa. Gastland der Leipziger Buchmesse 2023 ist Österreich.

Titelbild: (c) Leipziger Buchmesse

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Ingrid
Kunst und Kultur, Musik und Bücher, ohne sie ist ein Leben denkbar, aber für mich sinnlos. Darum habe ich diesen Blog ins Leben gerufen. Es macht viel Spaß, ihn zu gestalten - ich hoffe, den Usern, ihn zu lesen. Nicht alles, was gedruckt wird, muss gelesen, nicht jedes Album gehört werden. Was die User hier finden, gefällt mir und den Gastautoren, die ab und zu Lust haben, etwas zu schreiben.
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