Nina Simone und Frank Sinatra sind die Inspirationsquellen des interdisziplinären Musiktheaters „I DID IT MY WAY“, das im Rahmen der Ruhrtriennale am 21. August seine Premiere hat. Es erzählt von der Trennung zweier gegensätzlicher Menschen: eines Mannes der nicht glaubt, dass sich die Liebe verändern kann, und einer Frau, die um jeden Preis an Veränderung glaubt.
Sie, eine Schwarze Frau, findet ihre Aufgabe in der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und erhebt ihre Stimme in leidenschaftlichem Protest. Er, ein weißer Mann, bleibt in der Kleinstadt Watertown zurück, und mit dem Vertrauten verwachsen, sucht er seinen Sinn in der Vergangenheit und nicht in der Zukunft. Sie ist beflügelt von ihrem Wandel, er steckt in einem stagnierenden Leben fest. Die Gefühle der beiden entfalten sich ausschließlich durch die Musik – Duette und Soli verweben Liebe und Sehnsucht, Harmonie und Streit, Befreiung und Verlust.
I Did It My Way wurde durch zwei amerikanische Musiklegenden inspiriert: Frank Sinatra und Nina Simone. Die aufstrebende Schauspielerin und Sängerin Larissa Sirah Herden (Lary), deren letztes Filmprojekt kürzlich mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde, und Lars Eidinger, eines der bekanntesten Gesichter der deutschen Theater- und Filmlandschaft, verkörpern das ungleiche Paar. Sie werden von vier Tänzer:innen und einer swingenden Big Band begleitet.
“What now my love?” (Frank Sinatra) – “Everything must change.” (Nina Simone)
Eine Produktion der Ruhrtriennale in Koproduktion mit der Staatsoper Stuttgart
und in Partnerschaft mit Faso Danse Theatre.
Premiere am 21. August. Zusehen bis 31. August in der Jahrhunderthalle Bochum
Foto:Larissa Sirah Herden, Lars Eidinger © Max Sonnenschein & Ingo Pertramer







