Weihnachten bei der Familie verbringen? Nicht für alle! Manche liefern den Weihnachtsbraten aus, andere schmeißen die Silvesterparty im Hotel oder Restaurant, und wieder andere sind für Menschen in Not da. Wer an den kommenden Festtagen zur Arbeit muss, hat das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung untersucht.*
Wer arbeiten muss…
- Am Vormittag des 24. Dezember müssen noch 24 Prozent aller Erwerbstätigen arbeiten.
- Im Wirtschaftszweig Verkehr und Logistik muss sogar fast die Hälfte der Erwerbstätigen (49 Prozent) schaffen.
- Aber auch im Handel (46 Prozent) sowie im Gastgewerbe (39 Prozent) sind weit überdurchschnittlich viele im beruflichen Einsatz.
- Zugleich bestehen beachtliche regionale Unterschiede: So müssen 31 Prozent der Erwerbstätigen in Sachsen-Anhalt zur Arbeit, während es in Bayern nur 17 Prozent sind.
- Nach 14 Uhr, wenn in Deutschland das Ladenschlussgesetz den Heiligen Abend einläutet, sinkt der Anteil der Menschen, die schaffen müssen, zwar deutlich. Aber dennoch müssen immerhin 9 Prozent der Erwerbstätigen im Erwerbsjob die Stellung halten, während andernorts Bescherung ist.
- An den beiden Weihnachtstagen bleiben die allgemeinen Werte der Beschäftigung in etwa auf dem Niveau von Heiligabend nach 14 Uhr.
Eine wichtige Ausnahme ist das Gastgewerbe, wo stets weit mehr als ein Viertel der Erwerbstätigen im Job gefragt ist.
- Auch im Gesundheits- und Sozialbereich und in Verkehr und Logistik sind dann jeweils rund ein Fünftel im Einsatz. Am Silvestervormittag muss ein knappes Viertel der Erwerbstätigen zur Arbeit. Nach 14 Uhr sinkt der Anteil auf 10 Prozent. Neujahr ist es 8 Prozent der Erwerbstätigen nicht vergönnt, auszuschlafen.
Mit diesen schönen Weihnachtssongs wünschen wir allen zauberhafte Festtage – ganz besonders denen, die auch an den Feiertagen arbeiten müssen!
Safri Duo – The Little Drummer Boy
Till Brönner – Maria durch ein Dornwald ging
Maroon 5 – Under the Mistletoe
Die Daten basieren auf der WSI-Erwerbspersonenbefragung, in der zwischen Mitte November und Anfang Dezember 5.800 Erwerbstätige darüber Auskunft gegeben haben, ob und wann sie an Weihnachten oder zum Jahreswechsel arbeiten.







