Filmpremieren auf dem Filmfest München 2024

THE DEAD DON`T HURT

Vivienne Le Coudy (Vicky Krieps) und der dänische Einwanderer Holger Olsen (Viggo Mortensen) verlieben sich ineinander. In einer kleinen Stadt in Nevada wollen sie sich ein gemeinsames Leben aufbauen. Doch als der Krieg ausbricht, beschließt Holger sich freiwillig zu melden. Vivienne ist fortan in dem korrupten Ort auf sich allein gestellt. Neben den Machtspielen des Bürgermeisters Rudolph Schiller (Danny Huston) muss sie sich vor allem gegen die aufdringlichen Avancen des Ranchers Weston Jeffries (Solly McLeod) zur Wehr setzen. Als Holger von der Front zurückkehrt, sind er und Vivienne nicht mehr dieselben. Sie müssen sich neu kennenlernen, um wieder zueinander zu finden.

Mit seiner zweiten Regiearbeit nach FALLING aus dem Jahr 2020 ist Hollywoodstar Viggo Mortensen nach eigenem Drehbuch ein visuell beeindruckender und und überaus ungewöhnlicher Western gelungen, der sowohl episch als auch emotional eine tragische Liebesgeschichte erzählt wie auch eine nuancierte Darstellung eines brutalen Konflikts zwischen Rache und Vergebung. Es ist das Porträt einer leidenschaftlichen Frau, die entschlossen ist, in einer unversöhnlichen, von rücksichtslosen Männern beherrschten Welt für sich selbst einzustehen.

Vicky Krieps (CORSAGE, DER SEIDENE FADEN) ist großartig in der Hauptrolle, an ihrer Seite ergänzen neben dem brillanten Viggo Mortensen bekannte Namen wie Danny Huston, Garret Dillahunt und Roy McKinnon das erlesene Schauspielerensemble. Seine umjubelte Weltpremiere feierte THE DEAD DON’T HURT beim Toronto International Film Festival.

Am 08. August 2024 startet das Westerndrama THE DEAD DON’T HURT in den deutschen Kinos. 

Premiere am 04. Juli 2024 auf dem 41. Filmfest München 2024 um 20:30 Uhr im Rio Filmpalast in Anwesenheit von Viggo Mortensen und Solly McLeod.

ALLES FIFTY FIFTY

Marion (Laura Tonke) und Andi (Moritz Bleibtreu) halten sich trotz Trennung für Vorzeigeeltern und kümmern sich fifty-fifty um ihren elfjährigen Sohn Milan (Valentin Thatenhorst). Der gemeinsame Sommerurlaub in Italien, bei dem auch Marions neuer Freund (David Kross) dabei ist, zeigt jedoch überraschende Erziehungslücken auf: Milan ist ein verwöhntes Einzelkind, der gezielt seine Eltern gegeneinander ausspielt, Espresso trinkt, aber noch nicht mal schwimmen kann. Zeit für ein neues Kapitel elterliche Fürsorge. Marion und Andi beschließen, die Versäumnisse ihrer Erziehung nun gemeinsam anzugehen und kommen sich dabei wieder näher. Während Milan auf dem Campingplatz neben dem Luxushotel seine erste zarte Liebe erlebt und die Eltern sich neu entdecken, wächst die Hoffnung, wieder zu einer Familie zusammenzufinden…
 
ALLES FIFTY FIFTY geht mit Herz und Humor den Erziehungsfragen unserer Zeit auf den Grund: Wie viele Grenzen braucht mein Kind und sollten Eltern sich nicht grundsätzlich etwas lockerer machen, damit Kinder eigene Erfahrungen sammeln? Wie viel Zeit mit digitalen Geräten ist noch gesund? Können unterschiedliche Erziehungsstile dem Kind schaden? Und ist der Wunsch nach Familienharmonie in Patchworkfamilien realistisch? Der preisgekrönte Filmemacher Alireza Golafshan blickt liebevoll und klug auf seine Figuren, die herausragend besetzt sind, allen voran mit Moritz Bleibtreu („Cortex“, „Ich war noch niemals in New York“), Laura Tonke („Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“, „Mängelexemplar“), David Kross („Der Pfau“, „Ballon“), Axel Stein („Die Goldfische“, „JGA – Jasmin. Gina. Anna.“) und Nachwuchstalent Valentin Thatenhorst.

Premiere auf dem FILMFEST MÜNCHEN Donnerstag, 4. Juli 2024 um 19.45 Uhr in der ASTOR Film Lounge im ARRI. Der Cast Moritz Bleibtreu, Laura Tonke, Axel Stein & Valentin Thatenhorst
sowie der Regisseur & Autor Alireza Golafshan sind anwesend.

Kinostart: 29. August 2024 im Verleih von LEONINE Studios

Born To Be Wild – Weltpremiere auf dem Filmfest München 2024

Gut 55 Jahre ist es her, dass der Kult-Rocksong „Born to Be Wild“ die Musikwelt im Sturm eroberte. An der Grenze zwischen Mainstream und psychedelischem Underground eröffnete dieser Song den Film EASY RIDER und wurde zur Hymne einer ganzen Generation. Was jedoch nur wenige über die Band hinter diesem Song wissen, ist ihre einzigartige Geschichte, die uns vom kriegsgebeutelten Deutschland über Toronto nach Los Angeles führt. Gegründet 1968 von Joachim-Fritz Krauledat, besser bekannt als John Kay, wurde die Band Steppenwolf – benannt nach Hermann Hesses gleichnamigem Buch – zu einer der ikonischsten und zugleich enigmatischsten Bands in der Geschichte der Rockmusik. 

BORN TO BE WILD – EINE BAND NAMENS STEPPENWOLF führt uns vom kriegsgebeutelten Deutschland zu den Straßen der Arbeiterklasse in Toronto und nach Los Angeles, wo die Band zu Ruhm aufsteigt und dann abstürzt. Mit den Steppenwolf-Mitgliedern John Kay, Nick St. Nicholas, Michael Monarch, den Künstlern Mars Bonfire, Alice Cooper, Taj Mahal, Cameron Crowe (ALMOST FAMOUS), Klaus Meine (Scorpions), Jello Biafra (Dead Kennedys), Dale Crover (Melvins) und Bob Ezrin (Produzent von u. a. Kiss, Pink Floyd, Taylor Swift). Musikalisch hat der Film auch einiges zu bieten, so enthält er über ein Dutzend Original-Steppenwolf-Songs.

Die Premiere findet am Dienstag, den 2. Juli um 17.30 Uhr im City 1 in Anwesenheit des Regisseurs Oliver Schwehm, des Leadsängers der Band, John Kay, des Bassisten und ehemaligen Bandmitglieds, Nick St. Nicholas sowie weiterer Mitglieder des Filmteams statt.  Helge Schneider, der u.a. das Voice-Over eingesprochen hat, wird bei dieser Vorführung ebenfalls anwesend sein, ebenso wie alle anderen oben genannten Gäste.

Zudem wird der Film am 4. Juli auch bundesweit in die Kinos kommen.  Zusätzlich zu den regulären Kinovorführungen plant der Filmverleih MFA+ im Sommer zahlreiche Open-Air-Screenings.

Ingrid
Ingrid

Kunst und Kultur, Musik und Bücher, ohne sie ist ein Leben denkbar, aber für mich sinnlos. Darum habe ich diesen Blog ins Leben gerufen. Es macht viel Spaß, ihn zu gestalten - ich hoffe, den Usern, ihn zu lesen.
Nicht alles, was gedruckt wird, muss gelesen, nicht jedes Album gehört werden. Was die User hier finden, gefällt mir und den Gastautoren, die ab und zu Lust haben, etwas zu schreiben.

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