Was läuft demnächst in unseren Kinos? Wir haben hier einige interessante Filme kurz zusammengefasst.
„Morgen war Krieg“ – 24. September 2026
Die EU ist zerbrochen, und in Deutschland bilden rechtspopulistische Kräfte eine neue Regierung. Krieg steht bevor. Jonas schmeißt alles hin und taucht samt Schwester bei Papst Stuber ab – dem alten Herrn, den er seit seiner Kindheit nicht mehr zu Gesicht bekam. Doch schon der Versuch, „auf der richtigen Seite der Geschichte“ zu stehen, lässt die Situation explodieren und führt zu einer Katastrophe, noch bevor der Krieg überhaupt losgeht.
Regie: Nicolas Ehret
Produktion: Epik Filmproduktion
Verleih: PROGRESS Filmverleih
„Von Scham und Geld“ – 24. September 2026
Eine Familie webt ihr bescheidenes, doch strahlend glückliches Leben zwischen den sanften Hügeln des ländlichen Kosovo. Als ein Familienmitglied schleichend sämtliche Kühe verhökert und sich mit dem Geld ins Ausland verdrückt, verliert sie damit ihre Lebensgrundlage. Ihr bleibt nur der Umzug in die Großstadt und die Hoffnung auf einen Neuanfang.
Regie: Visar Morina
Produktion: Schuldenberg Films
Koproduktion: Vicky Bane
Verleih: eksystent Filmverleih
„Frau Winkler verlässt das Haus“ – 01. Oktober 2026
Als Emi in der Pflege ihrer Mutter das Chaos regiert, bekommt sie unerwartete Verstärkung: einen putzmunteren Pflegeroboter direkt vors Gesicht gesetzt! Frau Winkler fühlt sich dadurch verlassen, sie ist wütend und gekränkt, mit Robotern kann sie nichts anfangen. Mit der Zeit knüpfen Frau Winkler und der Pflegeroboter eine unerwartete Freundschaft – obwohl dieser Roboter im Hintergrund lauert und zum Töten bereitsteht, wenn Frau Winklers Lebenszeichen weiter fallen …
Regie: Doris Dörrie
Produktion: Zeitsprung Pictures
Verleih: Wild Bunch Germany
Sender: BR, Arte, NDR
„Watching People Watching Birds“ – 01. Oktober 2026
Der Dokumentarfilm beobachtet Menschen, die sich mit großer Leidenschaft der Vogelbeobachtung widmen, und erzählt dabei zugleich von Naturverbundenheit, Verlust und dem Blick auf eine bedrohte Umwelt. Auch der Autor Jonathan Franzen ist in der Dokumentation zu sehen.
Regie: Ulrike Franke, Michael Loeken
Produktion: loekenfranke filmproduktion
Verleih: RFF Real Fiction
„Lügen über meine Mutter“ – 08. Oktober 2026
Der Film erzählt von der ersten großen Liebe unseres Lebens: der Liebe zwischen Mutter und Kind. Angesiedelt in der westdeutschen Provinz der 1980er Jahre, ist eine Familie von einem einzigen Thema beherrscht: das Körpergewicht der Mutter Cornelia – ein schweres, doch faszinierendes Kapitel. Ist diese einzigartige und unvorhersehbare Frau vielleicht ein bisschen zu mollig? Muss sie dringend abnehmen?
Regie: Aron Lehmann
Buch: Rosalie Thomass nach der Romanvorlage von Daniela Dröscher
Produktion: TOBIS Filmproduktion
Verleih: TOBIS Film
Sender: ZDF
„Eine Krankheit wie ein Gedicht“ – 08. Oktober 2026
In ihrem Kinodebüt „Eine Krankheit wie ein Gedicht“ bereitet sich Regisseurin Jelena Ilić mit diesem teilanimierten Dokumentarfilm auf den Tag der Freilassung ihres Vaters vor, der nach fünf Jahren Haft immer näherkommt.
Regie: Jelena Ilić
Produktion: MADE IN GERMANY Filmproduktion
Verleih: mindjazz Pictures
WOMAN UNKNOWN
Weltkino hat sich die Auswertungsrechte für den diesjährigen Gewinner der Internationalen Filmfestspiele von Venedig WOMAN UNKNOWN gesichert. Das bewegende Drama der Regisseurin May el-Toukhy gewann nicht nur den Goldenen Löwen als Bester Film, Mathilde Arcel erhielt zusätzlich den Preis als Beste Hauptdarstellerin. WOMAN UNKNOWN erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die zum Ende des Zweiten Weltkriegs verzweifelt versucht, ihre frühere Beziehung mit einem deutschen Soldaten geheim zu halten.
Der Film wird 2027 in die deutschen Kinos kommen.







