Im Rahmen der Kino-Event-Reihe BEST OF CINEMA steht ab morgen, Diensttag, den 5. Mai, ein Film in den Startlöchern, der bereits 1975 seine Weltpremiere feierte, doch noch immer brandaktuell ist: DIE DREI TAGE DES CONDOR, vom Oscar®-prämierten Regisseur Sydney Pollack, der die Macht und zweifelhaften Moralvorstellungen der Geheimdienste kritisch in Frage stellt.
Zum Film:
Es ist Mittagszeit und der CIA-Agent Joe Turner (Robert Redford) hat sich kurz etwas zu essen besorgt. Als er ins Büro zurückkehrt, findet er dort sämtliche Kollegen erschossen, die Räume verwüstet. Sofort gibt er unter seinem Decknamen „Condor“ Meldung an die Zentrale – und entgeht kurz darauf nur knapp einem Anschlag, denn in seiner Wohnung warten bereits „zwei Freunde“ auf ihn. Er taucht unter und zwingt die Fotografin Kathy Hale (Faye Dunaway), ihm Unterschlupf zu gewähren.
Der Politthriller “ DIE DREI TAGE DES CONDOR“ gehört zu den Klassikern des sogenannten New Hollywood Kinos, zu denen US-amerikanische Filme von 1967 bis Ende der 1970er Jahre zählen. Sie unterschieden sich formal wie thematisch von den bisherigen Hollywood-Produktionen und waren von den europäischen Regisseuren wie François Truffaut und Ingmar Bergman inspiriert. Sie zeichnen sich durch eine gesellschaftskritische Grundhaltung aus.
Der Film basiert auf dem Roman „Six Days of the Condor“ (1974) von James Grady. Dem zweifachen Oscar®-Preisträgers Sydney Pollack („Jenseits von Afrika“) gelang ein packender Politthriller, indem die übliche Rollenverteilung im Spionagegenre nicht gelten und erstmals die eigene Behörde zum Feind wird. Nicht zuletzt ist er deshalb bis heute von brisanter Aktualität.
Regie: Sydney Pollack; mit: Robert Redford, Faye Dunaway, Cliff Robertson, Max von Sydow, John Houseman, Addison Powell, Tina Chen, Jess Osuna, Walter McGinn, Michael Kane u.v.a.
Besonders ist auch der Soundtrack, der vom Filmkomponisten, Arrangeur und Jazzpianisten Dave Grusin stammt.







