„Das sind meine modernen Frauen“

Tausche Monet gegen Modersohn-Becker“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

Die Künstlerin Paula Modersohn Becker war nur knapp 14 Jahre künstlerisch tätig und doch gilt sie als eine der bedeutendsten Vertreterinnen des frühen Expressionismus. Ihr Werk umfasst 750 Gemälde, etwa 1000 Zeichnungen und 13 Radierungen. Ihr Oeuvre beinhaltet alle Aspekte der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts.

Viel Zeit verbrachte sie in Museen in Berlin, in Paris, um Werke berühmter Maler zu besichtigen, nachzuempfinden und zu malen. Darunter Maler*innen wie Maurice Denis, Paul Cézanne und Lucas Cranach. Dennoch entwickelte sie eine ganz eigene Formensprache, welcher sie entgegen aller Kritik immer treu blieb. Dies macht sie zu einer wegweisenden Akteurin der modernen Kunst und zu einem Vorbild für alle.

Nun stehen einige ihrer wichtigsten Werke im Mittelpunkt der Ausstellung „Das sind meine modernen Frauen.“ Tausche Monet gegen Modersohn-Becker“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

Werke von Maurice Denis und Alfred Sisley stehen denen der Malerin Modersohn-Becker gegenüber


Maurice Denis| Juli | 1892 |
© Arp Museum Bahnhof Rolandseck / Sammlung Rau für UNICEF
Foto: Peter Schälchli, Zürich

19 Werke aus der Sammlung Rau für UNICEF treten in Dialog mit 35 Highlights der Sammlung Roselius aus den Museen Böttcherstraße in Bremen und vier weiteren Werken der Paula-Modersohn-Becker-Stiftung. Dem gesellt sich die Künstlerin Berlinde de Bruyckere mit drei markanten Werken hinzu. Ein energetisches Kraftfeld entwickelt sich so um die Ausnahmekünstlerin Paula Modersohn-Becker, der diese Schau gewidmet ist.

Arp Museum
Paula Modersohn-Becker | Bildnis Lee Hoetger vor Blumengrund | 1906                          

„Am Wendepunkt zur Moderne schulte Modersohn-Becker ihr Auge an den Altmeistern von Gotik bis Barock, besonders aber durch das Aktstudium. In der norddeutschen Künstlerkolonie Worpswede wandte sie sich der Natur in Form von Landschaften, wie auch der Natürlichkeit des menschlichen Körpers in lebensgroßen Akten zu.“, stellt die Kommissarische Leiterin des Arp Museums Bahnhof Rolandseck, Petra Spielmann, heraus.

In Kooperation mit UNICEF Deutschland und den Museen Böttcherstraße/Paula Modersohn-Becker Museum.

Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Hans-Arp-Allee 1
53424 Remagen

Titelbild:
Paula Modersohn-Becker | Graue Landschaft mit Moorkanal | 1899                                       
© Paula Modersohn-Becker-Stiftung, Bremen

© Museen Böttcherstraße, Bremen


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Ingrid
Kunst und Kultur, Musik und Bücher, ohne sie ist ein Leben denkbar, aber für mich sinnlos. Darum habe ich diesen Blog ins Leben gerufen. Es macht viel Spaß, ihn zu gestalten - ich hoffe, den Usern, ihn zu lesen. Nicht alles, was gedruckt wird, muss gelesen, nicht jedes Album gehört werden. Was die User hier finden, gefällt mir und den Gastautoren, die ab und zu Lust haben, etwas zu schreiben.
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