Nicht wenige Wissenschaftler haben sich mit diesem Thema auseinandergesetzt: Werden Triebtäter als Monster geboren oder sind es unglückliche und miserable Umstände, die sie dazu werden lässt? Lukas Saalfeld war noch sehr jung, als er seine Freundin tötete. Er hatte gestanden, doch niemals offenbart, warum er seine Freundin ermordete. Seine Strafe ist längst abgesessen. Nun lebt er als treusorgender Familienvater in einer Kleinstadt. Er glaubt fest daran, dass er seine böse, triebhafte Seite beherrschen kann.
Niemals dürfen seine Frau und seine zwei Töchter erfahren, dass er ein Mörder ist, mit einer Vorliebe für blonde, weißhäutige und junge Frauen. Dann geschieht ein Mord, der haarklein die Muster seiner damaligen Tat kopiert hat. Als der Kriminalpolizist bei Lukas auftaucht, der auch Ermittler bei seiner Mordtat war, weiß er, dass er nur eine Chance hat: Er muß beweisen, dass ein anderer die Tat begangen hat. Also flieht er und macht sich auf die Suche nach dem wahren Täter.
Doch etwa zur Tatzeit waren Lukas und das ermordete Mädchen am selben Ort. Er kann sich jedoch an nichts erinnern, der viele Alkohol hatte ihm einen Filmriß beschert. Was, wenn er auf der Suche nach dem Mörder auf seine eigene Spur stößt und er doch der Täter ist?
Ein spannender Thriller, der mit der Möglichkeit spielt, dass sich das Böse genetisch überträgt und selbst große Willenskraft dem Tötungstrieb nichts entgegenzusetzen hat. I.MK
[one_half]
Das Falsche in mir
Autorin: Christa Bernuth
ISBN 978-3-423-24992-8
Januar 2014
[/one_half]
[one_half_last]
[/one_half_last]
[separator]
Christa Bernuth arbeitete nach dem Studium an der Deutschen Journalistenschule in München viele Jahre als freie Journalistin für verschiedene Zeitungen und Magazine. Ihre Kriminalromane wurden in mehrere Sprachen übersetzt und drei davon verfilmt. 2010 erschien ihr Roman ›Wer schuld war‹ (dtv 24813). Christa Bernuth lebt mit ihrem Mann in München.