Das Düsseldorfer Festival für Performing Arts in den Bereichen Theater, Musik, Neuer Zirkus und Tanz hat dieses Jahr wieder ein breit gefächertes Programm aufgestellt. Im Festivalzentrum auf dem Burgplatz, dem großen Theaterzelt, findet sich ein hochkarätiges internationales Programm ein. Mittlerweile hat sich das Festival, auch durch seine zahlreichen Koproduktionen, international und national einen Namen gemacht.
Neben der großen internationalen Bühne im Theaterzelt strömt das Düsseldorf Festival alljährlich weit in die Stadt hinein und besetzt kleinere, teils auch für den Kulturbetrieb nicht zugängliche Räume mit Musik. Hier dominieren spannende Konzertformate an der Grenze von Alter Musik, Klassik, Jazz und Popmusik. Hervorragende Musiker aus dem In- und Ausland spielen hier fern gängiger Sparten und vermitteln neue Hörerlebnisse.
Klavier 21 – Tom Blankenberg & Raffael Seyfried
Das aktuelle Album „et“ des Komponisten und Pianisten Tom Blankenberg haben wir bei uns vorgestellt. Nun gibt es einen gemeinsamen Festivalauftritt des Pianisten mit Raffael Seyfried. Man darf auf den Auftritt der beiden Musiker gespannt sein. Seyfried erforscht die dynamischen Prozesse von akustischem und elektronischem Material, die Interaktionen von Klavier und modularem Synthesizer. Blankenbergs Klaviermonologe sind kleine Geschichten aus dem Wortschatz von Klassik, Jazz, Avantgarde, Minimal Music und Ambient.
Tom Blankenberg hat zudem für die Compilation „Piano Layers II“, kuratiert vom Label 7K! Records, die im Spätherbst 2021 erscheint, einen bisher unveröffentlichten Track beigetragen.
Yussef Dayes Trio
Auch der Schlagzeuger und Produzent Yussef Dayes, der als einer der aufregendsten Vertreter der neuen Londoner Jazzszene gilt, ist anzutreffen. Er bewegt sich elegant von hoch aktuellen Varianten des Jazz bis zur Weltmusik. Yussef Dayes hat seine stilistische Bandbreite konsequent erweitert. Er produzierte etwa die Psychedelic-Jazz-Single „Duality“ und verarbeitet inspirierende Einflüsse von senegalesischer Percussion, Funk, Hiphop und dem auf elektronischer Musik basierenden Grime. Nach Düsseldorf kommt er im Trio mit Bassist Rocco Palladino und Charlie Stacey an den Keyboards.