ANALOG – „Das Bruchstückhafte“

Anlässlich der Befreiung Deutschlands und ganz Europas vom Terrorregime der Nazis und des Kriegsendes am 8. Mai 1945 lädt die Kölner Theatergruppe ANALOG zur Vernissage der immersiven Sound- und Videoinstallation „Das Bruchstückhafte“ ein. Die Ausstellung basiert auf der Familiengeschichte Netty Pietjous, die den Holocaust in einem Versteck in den Niederlanden überlebte. Zudem setzt sie Stimmen jüdischer Positionen aus Kunst, Kultur und Politik in Verbindung mit Themen wie Erinnerung, Identität und Zugehörigkeit. In einer Collage aus dokumentarischen Interviews, atmosphärischem Sound und übergeordneten Texten stellt die Ausstellung Fragen nach der Bedeutung von Gegenwart und Vergangenheit für jüdisches Leben in Deutschland heute. Podiumsgespräche zur Vernissage und Finissage greifen die Themen mit geladenen Gäst*innen auf.

Programm:
Vernissage 08. Mai 2024
17:30 Uhr Soft Opening

18:00 Uhr Eröffnung durch Dr. Henning Borggräfe (Leitung NS-Dok), Barbara Foerster (Leitung Museumsdienst Köln), Stawrula Panagiotaki (Leitung Studiobühne) und Daniel Schüßler (Künstlerische Leitung ANALOG)

19:00 Uhr Podiumsgespräch u.a. mit Kurt Tallert (Retrogott), Ina Holev (Autorin und Co-Gründerin von Jüdisch & Intersektional – Initiative für kritische Bildungsarbeit), moderiert von Katja Garmasch (Journalistin und Autorin)

20:00 Uhr Konzert/Lecture Eddy Sonnenschein Quartett (zeitgenössischer Jazz). Besetzung: Lukas Wögler – Tenorsaxophon, Valentin Melvin – Piano, Grégoire Pignède – Bass, Eddy Sonnenschein – Drums

Finissage 29. Mai 2024
19:00 Uhr Abschluss-Gespräch mit der Autorin, Lyrikerin und Essayistin Esther Dischereit (u.a. Mama, darf ich das Deutschlandlied singen?) und ANALOG-Leiter Daniel Schüßler – Über die Ausstellung, doppelte Identitäten und jüdisches Leben in Deutschland
Im Anschluss: Ausklang bei Musik und Getränken

Ort: NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln
Eintritt: Erwachsene 4,50 EUR, ermäßigt 2,00 EUR. Freier Eintritt für alle Schüler:innen, alle unter 18-jährigen Kölner:innen und alle Inhaber:innen des Kölnpasses

Ein ANALOG-Projekt in Koproduktion mit dem NS-Dok und der studiobühneköln

Foto: Studio Pramudiya

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Ingrid
Kunst und Kultur, Musik und Bücher, ohne sie ist ein Leben denkbar, aber für mich sinnlos. Darum habe ich diesen Blog ins Leben gerufen. Es macht viel Spaß, ihn zu gestalten - ich hoffe, den Usern, ihn zu lesen. Nicht alles, was gedruckt wird, muss gelesen, nicht jedes Album gehört werden. Was die User hier finden, gefällt mir und den Gastautoren, die ab und zu Lust haben, etwas zu schreiben.
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