Am Saxofon: Nubya Garcia und Tobias Meinhart

Im Jazz, aber auch in anderen Musikgenres ist das Saxofon nicht wegzudenken. Erfinder des wunderbaren Instruments, das der menschlichen Stimme am ähnlichsten ist, war der Belgier Adolphe Sax , der das Brüsseler Konservatorium besuchte und dort Flöte, Klarinette, Gesang und Harmonie studierte. Seine erste selbstständige Arbeit als Instrumentenbauer in der Werkstatt seines Vaters war die Vervollkommnung von Klarinette und Bassklarinette, die 1838 patentiert wurden. 1842 nahm er ein Exemplar eines von ihm entwickelten völlig neuen Instruments mit nach Paris – das Sopran-Saxophon und erregte bald damit Aufmerksamkeit. Hier stellen wir neue Stars am Saxofon-Himmel vor, die ebenfalls schon für viel Interesse gesorgt haben.

Tobias Meinhart – Sunset Park

Der in Regensburg geborene und seit vielen Jahren in New York lebende Saxofonist, Tobias Meinhart, ist aktuell einer der bedeutendsten deutschen Jazzmusiker. Nachdem er anfangs als Model gearbeitet hat, etablierte er sich rasch in der New Yorker Jazzszene. Jazz thing betitelte ihn als „Das größte deutsche Talent am Tenorsaxophon“.
Mit seinem Projekt „Berlin People“ verbindet Meinhart seine deutschen Wurzeln mit den pulsierenden Vibes von Berlin und New York.

Vom 06. bis 10. August wird Tobias Meinhart mit seiner Band „Berlin People“ fünf Konzerte im renommierten Berliner Jazzclub A-Trane geben.
Live im Berliner A-Trane 2024

06.08. Berlin – A-Trane
07.08. Berlin – A-Trane
08.08. Berlin – A-Trane
09.08. Berlin – A-Trane
10.08. Berlin – A-Trane
https://a-trane.de/programm/

Nubya Garcia – „The Seer“

Die Londoner Saxofonistin Nubya Garcia hat ihr neues Album „Odyssey“ für den 20. September 2024 angekündigt und zugleich einen Vorgeschmack mit der ersten Single „The Seer“ geliefert. Energetisch spiegelt sie Garcias Bemühungen wider, Klarheit zu finden.
“Wishing that you could get a peek at the future,”, sagt sie, „“or even just gathering some guidelines in your own future so that you could know that you’re on the right path,”
Während es in dem Song um den Versuch geht, einen Blick in die Zukunft zu erhaschen, stürmt die Musik mit ihren bedrohlichen Klavierakkorden, dem stampfenden Drum-Break und dem schmetternden Saxophon kraftvoll ins Ungewisse.

Ingrid
Ingrid

Kunst und Kultur, Musik und Bücher, ohne sie ist ein Leben denkbar, aber für mich sinnlos. Darum habe ich diesen Blog ins Leben gerufen. Es macht viel Spaß, ihn zu gestalten - ich hoffe, den Usern, ihn zu lesen.
Nicht alles, was gedruckt wird, muss gelesen, nicht jedes Album gehört werden. Was die User hier finden, gefällt mir und den Gastautoren, die ab und zu Lust haben, etwas zu schreiben.

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