50 Wörter für Liebe

Liebe – ein unverzichtbarer Funke, der unser Leben und die Welt zusammenhält; fehlt er, droht alles auseinanderzufallen. Gibt es wirklich so viele Wörter, um sie zu beschreiben, wie die Inuit es für Schnee tun, die dafür fünfzig verschiedene Begriffe kennen? Da wir nicht auf diese Art und Weise vom Schnee um uns herum abhängig sind, entgeht uns diese besondere Wahrnehmung der Sinne.

Liebe ist mehr als nur ein Wort

Liebe jedoch, so vermittelt der Autor Thomas Lambert Schöberl in seinem Buch „50 Wörter für Liebe“, ist mehr als nur ein Gefühl und um es zu beschreiben, braucht es mehr als nur ein Wort. Denn Liebe ist eine Lebenshaltung und im besten Sinne ein fortwährendes Abenteuer. Sie hebt uns aus dem Alltag heraus und besitzt wundervolle Kraft.

Unter Rückgriff auf antike Quellen, philosophische Diskurse und religiöse Kontexte untersucht der Autor eine Auswahl präzise ausgewählter Wörter und präsentiert diese in einer neuen Perspektive. Treue etwa darf nicht in einem Schwarz-Weiß-Denken verkümmern, sondern muss immer wieder kritisch beäugt werden, damit sie nicht in einem starren Entweder-oder-Denken feststeckt.

Romantik – Liebe lebt von diesen zauberhaften Momenten, in denen ihr wahres Wesen zum Vorschein kommt. Und der Mond spielt dabei eine besondere Rolle; Liebe lässt uns über die Mångata schlendern – diese zauberhafte Mondstraße, wie sie im Schwedischen heißt.

Schüchernheit, Vermissen, Freude und Begeisterung tanzen Hand in Hand mit der Liebe, doch auch mit jener Unschuld, die Frauen über lange Zeit abverlangt wurde – eine Unschuld, die das Risiko barg, zurückgewiesen und verstoßen zu werden.

Der Autor ergänzt uns bekannte Begriffe mit Wörtern aus anderen Ländern. So etwa Liebe als Berufung, die jemand idealerweise auch in seinem täglich ausgeübten Beruf finden kann. „Arbejdsglæde“ kommt aus dem Dänischen und drückt diese Freude an der Arbeit aus, die in Skandinavien tief verankert ist.

Mit bewegenden Anekdoten, tiefgründigen Essays, poetischen Gedichten, fesselnden Geschichten und praktischen Übungen lädt Thomas Lambert Schöberl dazu ein, das Leben auf eine ganz neue, tiefere Weise zu spüren. „50 Wörter für Liebe“ funkeln wie Sterne am Nachthimmel – sie schenken Hoffnung und öffnen Türen zu einem reicheren Innenleben.

Leser*innen werden von dem Buch hingerissen sein und auf besondere Weise berührt. Ein wertvolles Geschenk für die Seele – für Sie selbst und alle, die Ihnen wichtig sind. Darüber hinaus steht eine Spotify-Playlist zur Verfügung, die mittels eines QR-Codes abgerufen werden kann.

„50 Wörter für Liebe“ von Thomas Lambert Schöberlist im Mankau-Verlag erschienen.

Hector Berlioz – Symphonie fantastique 0p.14 – 2. Satz „Un bal“

Die Uraufführung dieses klassischen Stückes fand am 5. Dezember 1830 statt. Eine Ewigkeit ist vergangen, und doch trifft diese Musik immer noch mitten ins Herz und passt perfekt zum Thema Liebe.

Mit seiner „Symphonie fantastique“ wagte Berlioz einen mutigen Schritt ins Unbekannte, auch wenn er sich an Beethovens 6. Sinfonie (1808) anlehnte. In diesem Stück stecken einige damals völlig neue Tricks der Instrumentierung, etwa das breit gefächerte Divisi-Spiel der Streicher, das dem klassischen Orchesterkörper eine frische, innovative Note verleiht.

Berlioz taufte sein Werk ganz bewusst „drame musical“ – ein musikalisches Drama, das die Sinne fesselt. Inspiriert wurde er dabei von seiner unbändigen Liebe zu der irischen Schauspielerin Harriet Simthon.

Hector Berlioz, Symphonie fantastique, Op. 14, II. Un bal

Ingrid
Ingrid

Kunst und Kultur, Musik und Bücher, ohne sie ist ein Leben denkbar, aber für mich sinnlos. Darum habe ich diesen Blog ins Leben gerufen. Es macht viel Spaß, ihn zu gestalten - ich hoffe, den Usern, ihn zu lesen.
Nicht alles, was gedruckt wird, muss gelesen, nicht jedes Album gehört werden. Was die User hier finden, gefällt mir und den Gastautoren, die ab und zu Lust haben, etwas zu schreiben.

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