22 Preisträger*innen des Deutschen Jazzpreises 2026

22 Persönlichkeiten und Projekte aus der Jazzszene wurden gestern Abend in Bremen mit dem Deutschen Jazzpreis 2026 ausgezeichnet. Auszeichnungen gab es für das Lebenswerk an Aki Takase, Rebekka Salomea als Künstlerin des Jahres sowie Phil Donkin für das Album des Jahres. Auch international herausragende Künstler wurden geehrt, darunter Sullivan Fortner als Künstler des Jahres international sowie Johnathan Blake für das internationale Album des Jahres.

Für die journalistische Leistung „Being Hipp – First Lady of European Jazz“ wurde Anna Schmidt ausgezeichnet, der Preis in der Kategorie Musikvermittlung und Teilhabe ging an Groove Inclusion.

Die Auszeichnungen sind jeweils mit 12.000 Euro dotiert; auch die Nominierten, die keinen Preis gewinnen, erhalten 4.000 Euro.

Die Preisverleihung fand im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums der jazzahead! statt und brachte zahlreiche Gäste aus Musik, Kultur und Medien in Bremen zusammen. Der Abend wurde von einem hochkarätigen musikalischen Programm begleitet, u. a. vom Moses Yoofee Trio, Adeolu, hilde und ganavya, die den Deutschen Jazzpreis live auf die Bühne brachten und aktuelle Facetten des Jazz präsentierten. Die musikalische Gestaltung des Abends übernahm die Preisträgerin für Komposition/Arrangement aus dem Vorjahr Birgitta Flick mit ihrem Quintett.

Dr. Konrad Schmidt-Werthern, Leitender Beamter beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, und der Bürgermeister der Stadt Bremen, Dr. Andreas Bovenschulte, richteten Grußworte an die Anwesenden im Saal.

Moderiert wurde die Veranstaltung im Congress Centrum Bremen von Thelma Buabeng und Götz Bühler.

Die Preisträger:innen des Deutschen Jazzpreises 2026

KÜNSTLER:INNEN

Vokal: Christina Wheeler
Holzblasinstrumente: Peter Ehwald
Blechblasinstrumente: Lina Allemano
Piano/Tasteninstrumente: Olga Reznichenko
Saiteninstrumente: Robert Lucaciu
Schlagzeug/Perkussion: Lukas Akintaya (Adeolu)
Künstler:in des Jahres: Rebekka Salomea
Großes Ensemble des Jahres: Luise Volkmann & Été Large
Künstler:in des Jahres international: Sullivan Fortner
Großes Ensemble des Jahres international: Webber/Morris Big Band

AUFNAHME/PRODUKTION

Album des Jahres: Bring a Friend - Phil Donkin
Debüt-Album des Jahres: MYT - Moses Yoofee Trio
Rundfunkproduktion des Jahres: The Stories We Tell - Luise Volkmann & Été Large
Album des Jahres international: My Life Matters - Johnathan Blake
Debüt-Album des Jahres international: Invisible Worker - yonglee & the DOLTANG

LIVE

Festival des Jahres: 62. jazzwerkstatt Peitz
Live Act des Jahres: Fuasi Abdul-Khaliq
Live Act des Jahres international: Kris Davis Trio

KOMPOSITION/ARRANGEMENT

Komposition/Arrangement des Jahres: Das Summen meiner Teile – Max Andrzejewski

SONDERPREISE

Journalistische Leistung: "Being Hipp - First Lady of European Jazz" - Anna Schmidt
Lebenswerk: Aki Takase

Musikvermittlung und Teilhabe: Groove Inclusion

Die Aufzeichnung der Preisverleihung wurde im Livestream auf bremenzwei.de sowie auf ARDJazz.de übertragen und wird im Nachgang in der ARD-Mediathek bereitgestellt.

Darüber hinaus bietet Apple Music den Nominierten eine Plattform: Der Musikstreaming-Anbieter unterstützt die diesjährige Ausgabe des Deutschen Jazzpreises mit kuratierten Playlisten und hebt diese visuell für Nutzer:innen in Deutschland in der Apple Music App hervor.

Bildrechte: Initiative Musik / Fotograf: Niklas Marc Heinecke


Ingrid
Ingrid

Kunst und Kultur, Musik und Bücher, ohne sie ist ein Leben denkbar, aber für mich sinnlos. Darum habe ich diesen Blog ins Leben gerufen. Es macht viel Spaß, ihn zu gestalten - ich hoffe, den Usern, ihn zu lesen.
Nicht alles, was gedruckt wird, muss gelesen, nicht jedes Album gehört werden. Was die User hier finden, gefällt mir und den Gastautoren, die ab und zu Lust haben, etwas zu schreiben.

Artikel: 4331

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.