Was will ich und wenn ja, wie viele? – Buchtipp

Lotta, Andrea, Doreen und Kerstin sind gute Freundinnen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen. Zwar ist bei keiner der Frauen schon ausgemacht, wo sie sich in einigen Jahren sehen, doch Lotta weiß, sie möchte unbedingt Kinder. Ganz anders Andrea, sie will zuerst Berufserfahrungen sammeln und weitersehen. Wie weit – wird ihr klar, als sie das Angebot bekommt, nach Boston gehen zu können.

Was wird Bastian sagen, der viel zu oft den Eindruck hat, sie nähme ihn und ihre Beziehung nicht richtig ernst? Lotta hat, so scheint es, alles am richtigen Platz, sie will eine Familie und Florian ihr frisch Angetrauter, auch. Also, wo ist da ein Problem? Doch da wird ihr für kurze Zeit die Arbeit ihrer Chefin aufgebrummt. Wird sie jetzt doch Honig schlecken und die Babypause erst einmal aufschieben? Doreen hat immer noch nicht entschieden „ob sie aus Stan-the-Man“ einen Liebhaber machen oder ihn weiterhin nur als einen supernetten Kollegen betrachten soll. Schließlich die sensible Kerstin, die auch eher ihre Karriere im Blick hat und  nach einer großen Enttäuschung in ihrem ersten Job endlich eine Agentur gefunden hat, wo alles stimmt, bis es plötzlich zu vielen Entlassungen kommt.

Und zu alledem tickt auch noch die biologische Uhr – und abstellen gilt nicht.

Womit sich heute junge Frauen herumschlagen müssen, wie schnell Entscheidung für Karriere oder Beziehung in die falsche Richtung weisen können, davon erzählt dieser unterhaltsame Frauenroman, in dem die Autorin keine Klischees zum Besten gibt, sondern realistisch und klug die schwierige Suche von Frauen nach einem erfüllenden Lebenskonzept erzählt.  IMK

 

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Was will ich und wenn ja, wie viele?
Felicitas Pommerening

Ein Entscheidungsroman
ET: 17.02.2014
ISBN: 978-3-8333-0945-8

Verlag: Berlin Verlag
Taschenbuch / E-Book
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Die Autorin Felicitas Pommerening, geb. 1982, lebt mit ihrem Mann, ihrer Tochter und dem kleinen Sohn in Mainz. Nach dem Studium hat sie jährlich den Job und den Wohnort gewechselt, bis sie keine Lust mehr dazu hatte. 2011 hat sie ihre medienwissenschaftliche Doktorarbeit abgeschlossen.

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