Wienerschmarrn und Kaiserschnitzel – Obsessive Playlisting

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Alles, was Du anfängst, und es ist wirklich wurscht was es ist, musst Du fertigmachen wie ein Irrer. Mit dem Satz im Kopf habe ich am Freitag die strategischen Optionen meiner Arbeitgeberin durchdekliniert ohne dass mich jemand jemals danach gefragt hätte. Die Stimmung war gestern eine andere, aber wie ein Irrer habe ich trotzdem gearbeitet, und diesmal ist es für mehr Menschen als nur mich wertvoll. Die Zutaten für den auf euch zukommenden Irrsinn waren:

Ein viel zu reichhaltiges Essen, Pasta Scampi e Spinachi. Nach einhundertvierundvierzig Vapiano-Besuchen hatte ich das Rezept selbst drauf.

Daraus resultierend: Food Koma.

Daraus resultierend: Suche nach Filmen zum Verdauen.

Daraus resultierend: Enttäuschung dass ich alles schon gesehen und auch keine Lust auf noch mehr schwere europäische Inhalte habe.

Daraus resultierend: Musik hören, zum Entspannen.

Und dann: eine Gefühlsregung, ein dreckiges Lachen, das die Pastamassen in Aufregung versetzt. Auslöser: zwei Lieder, einmal “1976” von RJD2, und einmal “1977” von Ana Tijoux.

Beide liegen in scheinbarer Zufälligkeit in meiner Bibliothek rum, unschuldig, und geben mir den lang ersehnten Auftrag in meinem Leben. Wenige Minuten später, das Ergebnis:

Es gibt sie wirklich, die 50-Jahre haltende Achse von Liedern, die nach Jahreszahlen benannt sind. Von einem schnulzigen “December of 1963” bis zu Primal Screams Tralala “2013” habe ich mit Ausnahme des offensichtlich unglaublich uninspirierenden Jahres 2011 durchgehend was gefunden (Es gibt trotzdem ein Lied mit dem Titel “11”).

Nehmt euch die 3 Stunden!

 

 

Dietrich Aumann – Gutes Essen, Schnelles Gehen, Schönes Scheitern. Next up: Lieder mit Mädchennamen im Titel, sortiert von A-Z. #obsessivecompulsive.

 

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