Tom Gatza – EP Melo

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Der Pianist Tom Gatza nennt seine gerade erschienene Debüt-EP Melo. Ein Titel, der sogleich Assoziationen von fließender Weichheit aufkommen lässt, und hört man das erste Stück Byta, bestätigt sich diese. Ein rasch dahinfließender Sound, der zum Ende hin dramatischer wird. Mili ist dagegen ruhig temperiert und entspannend. Alle Titel der EP haben einen skandinavischen Namen. Denn Tom Gatza lässt sich sehr von der nordischen Landschaft und Kultur inspirieren. Er hat seine Stücke selbst produziert und sich dafür an die dänische Küste zurückgezogen. Mit dem Klavier wandelte er diese starken Inspirationen in eine melodische Klangsprache um, erfand Geschichten, die durchdrungen sind vom intimen Minimalismus und nordischer Melancholie.
Tibuli wurde als Single vorab veröffentlicht und ist ein weicher, assoziativer Titel, der Gatzas eigenständigen Sound gut zu greifen versteht.

Im Mittelpunkt seiner Kompositionen steht immer das Piano, phasenweise begleitet von Max Schneider am Schlagzeug und elektronischen Klängen. Als Komponist und Musiker im Pop- und Indie-Bereich hat der 22-Jährige stets den Song und seine Melodie im Blick, während er als Theatermusiker (u.a. Thalia Theater Hamburg) gerade die Stille als Spannungselement hört und einsetzt. Gatzas Hintergrund ist also weniger an klassische Musik geknüpft als vielmehr an zeitgenössischen Pop und Jazz.

Seine Kompositionen lassen cineastische Melodien hören, die sich mit minimalistischen abwechseln bis hin zu energetischen Berg- und Talfahrten mit Post-Rock-Anleihen.

Der noch junge, aber sehr talentierte Pianist und Komponist Tom Gatza verwöhnt mit seiner ersten EP die Zuhörer*Innen mit Klangbildern von individueller Schönheit, die zudem die Möglichkeit der Entschleunigung und inneren Ruhe bieten.

Tom Gatza – EP Melo

(VÖ: 05.10. via Krakow Records)

LIVE

​01.10. Hamburg, Häkken (supporting Febueder)
05.10. Hamburg, Raum (EP-Release-Show) | FULLY BOOKED!
06.10. Hamburg, Raum (EP-Release-Show) | ZUSATZSHOW!
07.10. Berlin, Michelberger Hotel (EP-Release-Show)

Foto: Jenny Schäfer