Simply Red: Blue-Eyed Soul

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Nach vierjähriger Kreativpause melden sich Simply Red mit ihrem neuen Album BLUE-EYED SOUL zurück, auf dem sie servieren, was sie am besten können: einen mitreißenden Mix aus Soul, Funk und Rhythm & Blues, versetzt mit Dance-Elementen und Pop-Splitter, der die Band in den 80er und 90er Jahre zu einem beliebten internationalen Top-Act gemacht hat. Fette Basslinien, Funk-Gitarren, fetzige Bläsersätze und elegante, eingängige Melodien prägen den Sound der zehn Songs, die alle aus der Feder Hucknalls stammen. Und über allem schwebt, knurrt, bettelt und betört die prägnante seelenvolle Stimme des Rotschopfs, die nichts von ihrer Kraft und Magie verloren hat.

BLUE-EYED SOUL ist Programm

Laute, übermütige Uptempo-Stücke wie „Thinking of You“, „Ring That Bell“, „BadBootz“ und “Riding on a Train” machen deutlich, dass der Titel BLUE-EYED SOUL Programm und eine Hommage eines weißen Musikers an die großen Soulmusiker der 60er Jahre wie Otis Redding, Curtis Mayfield, Isaac Hayes und James Brown ist. Diese Songs machen einfache gute Laune und dürften selbst den größten Tanzmuffel vom Hocker reißen. Doch es sind eher die einfühlsamen Balladen des Albums, die mit ihren eingängigen Melodien und Hucknalls prägnanter Soulstimme einem länger im Gedächtnis bleiben: Das sentimentale „Complete Love“, das Erinnerungen an Otis Redding weckt; das kontemplative „Sweet Love“, bei dem dezente, verträumte Streicher den eingängigen Gitarrenriff ergänzen; und die gefühlvolle Pop-Ballade „Tonight“, mit der das Album schließt.

Aufgenommen wurde das Album in den British Grove Studios in London, wo es Hucknalls langjähriger Weggefährte Andy Wright mit sehr sparsamen Overdubs produziert hat.

Mit ihrem Album BLUE-EYED Soul kehren Simply Red zu ihren musikalischen Wurzeln zurück und präsentieren sich in bester Verfassung.

Web: https://www.simplyred.com

Photo Credit: Dean Chalkley

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