Warum Wir Ringo Starr lieben…

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Als Musiker stand der am 7. Juli 1940 in Dingle, Liverpool, in ärmlichen Verhältnissen geborene Richard Starkey immer ein wenig im Schatten seiner Bandkollegen John Lennon, Paul McCartney und George Harrison. Zu Unrecht, wie DER KULTUR BLOG meint, denn….

Mit Ringo wurde das Schlagzeug spielen erst so richtig cool.

Auf der Bühne und im Fernsehen thronte Ringo mit seinen drums immer auf einem kleinen Podest, so dass er genauso sichtbar war wie die anderen Beatles. Für viele Drummer war dies ein enorm inspirierender Anblick.

Ringo war ein unglaublich kreativer Musiker

Ringo war nicht irgendein Drummer. Sein Schlagzeugspiel wurde anfangs unterschätzt, auch vom Beatles-Produzenten George Martin, der später sein negatives Urteil korrigierte. Vielmehr war Ringo ein unglaublich kreativer Musiker. Schöne Beispiele für sein originelles und kreatives Spiel sind die drum parts, die er für Songs wie Come Together, A Day in the Life und Rain beisteuerte. Zudem war Ringo Linkshänder, sein Schlagzeug war jedoch wie bei einem Rechtshänder aufgebaut, also Hi-hats links usw. Seine Führhand beim Trommeln war jedoch die linke. Dies verhalf ihm zu einer unverwechselbaren, charakteristischen Spielweise, die so ganz anders klang als die anderer Schlagzeuger seiner Zeit und die ihn zum Vorbild für viele Schlagzeuger späterer Generationen machte.

Der Drummer, der mich liebte.

Ringo and Barbara

Als einziger Beatle heiratete er das Bond-Girl, Barbara Bach, die bei Der Spion, der mich liebte an der Seite von Bond-Roger Moore stand.

Photo: Famous Pix

 

An Englishman in New York

Ringo war der Erste, der mit seiner Energie, mit seinem Charme und seinem Charisma die Herzen der Amerikaner im Sturm eroberte. Als sich die Beatles auf ihrer ersten Tournee in den Staaten befanden, war es vor allem Ringo, der bei den Fans unglaublich gut ankam. Sein trauriger Hundeblick, sein Lächeln, die im Takt zum Drumming geschüttelte Beatle-Mähne, sein kraftvolles Schlagzeugspiel und seine offensichtliche Spielfreude machten ihn bei seinen US-Fans beliebt.

 

Ringo war ein lustiger Zeitgenosse!

Ringo war nicht nur Rockmusiker, sondern auch Filmstar mit einem ausgesprochenen komischen Talent, zudem lieh er der kleinen Lokomotive Thomas in der britischen Animationsserie „Thomas the Tank Engine“ seine Stimme. Auch in den beiden Filmen, die die Fab Four drehten, „A Hard Day’s Night“ und „Help!“, war Ringo der unbestrittene Star. Ja, manche Teile der Story waren geradezu auf ihn zugeschnitten.
Deshalb, alles Gute zum 75., lieber Ringo, many happy returns und natürlich LOVE and PEACE!

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