Noch mehr Beethoven – Ballett, Podcast, Ausstellung

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Wer Ballett mag und Beethoven verehrt, der findet hier „Ein choreografisches Gedicht, inspiriert von Beethovens Musik und vielleicht von Beethoven selbst“, so beschreibt John Neumeier sein „Beethoven Projekt“. Das bevorstehende Beethoven-Jubiläum 2020 rückt Neumeiers künstlerische Adaption in den Fokus der Öffentlichkeit. Am 3. und 4. Oktober tanzte das Hamburg Ballett das umjubelte 160. Ballett seines Chefchoreografen auf der Bühne des Baden-Badener Festspielhauses. Das SWR Fernsehen greift die Produktion zum Auftakt des Beethoven-Jahres auf und strahlt das „Beethoven Projekt“ unter Begleitung der Deutschen Radio Philharmonie am Sonntag, 29. Dezember 2019 um 22.35 Uhr aus.

Choreografie, Licht und Kostüme: John Neumeier

Das „Beethoven-Projekt“ kombiniert Elemente von Handlungsballetten und Sinfonischen Balletten. Choreografie, Licht und Kostüme stammen von John Neumeier, das Bühnenbild von Heinrich Tröger. Der erste Teil „Beethoven-Fragmente“ ist eher autobiographisch inspiriert, der zweite Teil „Eroica“ folgt einer freieren Dramaturgie. Bei den Aufführungen in Baden-Baden tanzt Startänzer Aleix Martínez die Hauptrolle („Ein Tänzer als Ludwig van Beethoven“). Außerdem sind in führenden Rollen zu erleben: Edvin Revazov (Beethovens Ideal), Anna Laudere (Beethovens „Ferne Geliebte“), Patricia Friza (Beethovens Mutter) und Borja Bermudez (Beethovens Neffe).

Ballett von John Neumeier / Aus dem Festspielhaus Baden-Baden
Choreografie, Licht und Kostüme: John Neumeier, Bühnenbild: Heinrich Tröger
Filmregie: Myriam Hoyer

Quelle: „obs/SWR – Südwestrundfunk/Kiran West“

Sonntag, 29. Dezember 2019 um 22.35 Uhr im SWR Fernsehen und ab Samstag, 28. Dezember 2019 um 12 Uhr in der ARD-Mediathek

32 x Beethoven: Ein Klavierpodcast mit Igor Levit und Anselm Cybinski

Exklusiver Podcast von BR-KLASSIK in Zusammenarbeit mit Sony Classical

Wir hatten bereits auf die wunderschönen und meisterhaft interpretierten 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven des Pianisten Igor Levit aufmerksam gemacht. Die aus neun Alben bestehende Studioaufnahme ist eine der wichtigsten Veröffentlichung zum Beethoven Jubiläumsjahr 2020.

BR-KLASSIK hat nun exklusiv für ‚Beethoven bewegt BR-KLASSIK‘ mit Igor Levit und Anselm Cybinski in Kooperation mit Sony Classical einen ganz persönlichen Podcast aufgenommen. Anselm Cybinski, Intendant der Niedersächsischen Musiktage, ist ein langjähriger Freund Igor Levits und gehört zu den renommiertesten Musikautoren Deutschlands.

Ab dem 7. Januar 2020 redet Levit bei BR-KLASSIK im Radio in 32 Folgen über Beethovens Klaviersonaten und demonstriert am Flügel mit vielen Beispielen, was ihn an dieser Musik fasziniert, und was sie für unsere Gegenwart aktuell macht.

„Wann bekommt man schon mal die Chance, sich so intensiv mit dem Thema zu beschäftigen, welches man mit am meisten liebt: Beethoven! Und mit Anselm Cybinski weiß ich einen treuen Freund und profunden Musikkenner an meiner Seite!“

Dabei behandelt der Pianist Igor diese subjektiv und assoziativ, erklärt dabei viel über Beethoven, über das Klavierspiel an sich und alles über Beethovens Klaviersonaten. Die Sendung wird wöchentlich immer dienstags um 19.05 Uhr ausgestrahlt; eine Kurzfassung ist bei fast allen ARD Kulturwellen zu hören. Danach ist der Podcast in der Audiothek der ARD, BR-KLASSIK Podcast Center sowie bei Spotify, Apple Podcasts und Deezer abrufbar.

Das Stück, seine besondere Herausforderung, seine aufregendsten oder schönsten Stellen, seine Originalität und die Gegenwärtigkeit dieser Musik: All dies sind die Facetten, die Igor Levit bei seiner Betrachtungsweise der Klaviersonaten berücksichtigt. Themen wie Freiheit, Humanität, Politik und starke Interpreten bis heute: Der Pianist nimmt Klassik-Experten mit auf eine ganz neue Entdeckungstour und schafft für Einsteiger einen einfachen und nahbaren Zugang zu klassischer Musik.

Weitere Informationen zu Beethoven bewegt BR-KLASSIK auf
br-klassik.de/beethoven

BEETHOVEN
WELT.BÜRGER.MUSIK

Seit dem 17. Dezember präsentiert die Bundeskunsthalle in Bonn, der Geburtsstadt Beethovens, in Kooperation mit dem Beethoven-Haus Bonn die zentrale Ausstellung zum Jubiläumsjahr 2020.

Die wichtigsten Lebensstationen Beethovens werden aufgezeigt und mit seinem musikalischen Werk verschränkt. Die Ausstellung gliedert sich in Themenkreise wie „Beethovens Sicht auf sich selbst“, „Freundschaften“ und „Geschäftliche Strategien“, denen jeweils musikalische Schlüsselwerke zugeordnet sind.

Es werden einzigartige Originalexponate und ikonische Porträts ausgestellt, die die Persönlichkeit des Komponisten vorstellen und gleichzeitig sein gängiges Bild in der Öffentlichkeit hinterfragen. Originalinstrumente und Hörstationen lassen die Besucher*innen in historische Klangwelten eintauchen. Es wird nicht nur die Arbeitsweise des Komponisten, sondern auch der kulturhistorische Kontext seiner Lebens- und Wirkungsgeschichte veranschaulicht.

Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle in Kooperation mit dem Beethoven-Haus Bonn – 17. Dezember 2019 bis 26. April 2020

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