Kai Otten – Camper Mode zum Träumen

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Entspannen und träumen, jede Frau, jeder Mann wünscht sich das hin und wieder. Wer damit Schwierigkeiten hat, erhält mit diesem Album wohlklingelnde Hilfe. Kai Otten, der 33-jährige Komponist, Produzent und Gitarrist hat auf seinem am 17.08. erscheinenden Album „Camper Mode“ einen Klangteppich entworfen, der alles hat, wovon man träumen kann.

Denn es sind vielfältige Sounds zu hören. Sie reichen von Ambience über Easy Listening zu Electronica, von Flamenco über Jazz zu Trip Hop. Über allem schweben die glasklaren Klänge der Konzertgitarre von Kai Otten. Leicht und sehr gekonnt spielt er dieses Instrument, das sich vermischt mit anderen handgespielten Instrumenten. Doch das sind keine analogen Alleingänge, sondern die Instrumente treffen auf Synthesizer und Samples, die knistern, rauschen, rascheln, klingeln und kratzen. Charaktervolle Loungemusik, die besonders ist. Sie klingt elektronisch, ist es aber nur in kleinen Prisen: Höchstens eine Handvoll Loops, ansonsten sind alle Instrumente auf dem Album „Camper Mode“ live eingespielt, unter anderem von dem Ausnahmepercussionisten und Grammy-Preisträger Nené Vásquez.

Inspiriert wurde Kai Otten von Künstlern wie Air und Blank & Jones, Moby und Tycho. Die Aufzählung wird vervollständigt durch die ersten Chillout-Compilations von Café del Mar, von denen Otten findet, dass sie ihrer Zeit voraus waren. Das trifft auf Kai Otten kreative Art, Longemusik zu machen, in hohem Maße ebenfalls zu.

Beim Lauschen der Musik wird der Hörer/die Hörerin trotz Entspannung angeregt. Und zwar dabei, Bilder lebendig werden zu lassen. Intensiv drängen sie sich in den Vordergrund. Individuell, da sie durch keinen Text gelenkt oder eingeschränkt werden. Die Hintergrundmusik zu einem Film, den wir mit bestimmen können. Dieses schöne Album entspannt und inspiriert gleichermaßen.

Camper Mode” erscheint auf Kai Ottens eigenem Label Lounge Aroma Records. Als Vorbote zum Album gibt es dieses Video und ab August Grammophone, die in den größeren Städten in Cafés verteilt werden.

Foto:Dominic Heidl.