Kadebostany – Grosse Melodien aus der neuen Republik

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Bei Kadebostany handelt es sich um eines der gewollt mysteriösesten aber musikalisch interessantesten Newcomer, die uns 2013 leider unter dem Radar fiel.

Kadebostany004_2013_by_supermafiaVjsDahinter steckt der mondäne genfer Produzent Kadebostan und selbsternannter Präsident der Republik von Kadebostany. Ja genau, es ist ein Künstlerkollektiv, dass kein Bock auf lokale Assoziationen hat. Whatever. Ich lese 1000mal lieber solche Bandbios, als Drescher wie „im Spannungsfeld von Punk und Gibsy entfaltet die Band ihre ganze Bandbreite und versprüht Pop ohne zu gewollt zu klingen…“

Ihre Lieder leben von einer Opulenz, die sich immer stärker aufbaut und am Ende  sich die Frage stellt, wo man bloss gelandet ist. Ihre eingängien Arrangements toben sich mit Bläsern und Synthies aus und haben das, was den meisten urbanen und trendigen zeitgenössischen antiorgastischen Bands fehlt: Eine Auf- und Erlösung! Mit Amina hat Kadebostany eine grosse Sängerin, die in einem Song mit unglaublich vielen Facetten wie selbstverständlich jongliert und mit einer warmen und einnehmenden Stimme gesegnet ist.

Die Songs nehmen einen spätestens nach dem Refrain mit.  „Castle in the Snow“ nimmt sich fast eine ganze Minute um den Refrain zu bringen. Eine Band, die den Mut hat einen solchen Hammer Refrain erst nach 53 Sek zu bringen hat Respekt verdient und noch wichtiger: Viel mehr Publikum!

[youtube]http://youtu.be/HAFrayaSfrU[/youtube]

Mehr zu Kadebostany gibt es unter kadebostany.com.

Unsere Anspieltipps des insgesamt sehr gelungenen Albums: Walking With A Ghost, Invisible Man und der Diskokracher Jolan.

 

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