Jazz Day verbindet Weltkulturen

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Jazz ist international – Tausende von Darbietungen in über 190 Ländern auf allen Kontinenten feierten ihn am 30. April in Havana de Cuba. Wir feiern den Jazz mit diesen Videos ein paar Tage später, aber nicht weniger enthusiastisch. Wenn Herbie Hancock am Piano sitzt und Jazzgrößen wie Marcus Miller, Cassandra Wilson, Quincy Jones dabei sind, schlagen die Herzen der Jazzfans höher. Eine besondere Überraschung aber war auf dem Galakonzert die koreanische Sängerin Youn Sun Nah. Sie verzauberte nicht nur das Publikum und die anwesende internationale Jazz-Prominzenz beim großen Galakonzert des International Jazz Day, sondern auch uns.

Am 19.5. erscheint ihr neues, lange erwartetes Album „She moves on“ auf ACT.

Wunderbar interpretierte Youn Sun Nah auch den berühmten kubanischen Jazzsong „Bésame Mucho“, der hier deutlich unter globalem Einfluss stand: Am Piano Youn Sun Nah (Republik Korea) und Tarek Yamani (Libanon), die Bassistin Esperanza Spalding und Violistin Regina Carter (USA) sowie Schlagzeuger Antonio Sánchez (Mexiko).

Um die Hundertjahrfeier von Jazz zu betonen, boten die legendären kubanischen Pianisten Gonzalo Rubalcaba und Chucho Valdés eine atemberaubende Vorstellung vom klassischen „Blue Monk“. Das Konzert fand mit Künstlern wie Pianist Herbie Hancock, Bassist Marcus Miller, Sängern Kurt Elling und Ivan Lins, dem französischen Gitarristen Marc Antoine sowie den kubanischen Schlagzeugern Yaroldi Abreu, Adel González, Ramsés Rodriguez und Oscar Valdés, die John Lennons Hymne „Imagine“ aufführten, ein mitreißendes Ende.

 

Der von der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) in Zusammenarbeit mit dem Thelonious Monk Institute of Jazz eingeführte International Jazz Day findet in den offiziellen Kalendern der UNESCO und den Vereinten Nationen Anerkennung. Jedes Jahr betont der International Jazz Day am 30. April die Rolle von Jazz bei der Förderung von Freiheit, Kreativität und des interkulturellen Dialogs sowie für die Vereinigung von Menschen aus allen Ecken der Welt.

Die gefeierte Sängerin Cassandra Wilson führte ihre sinnliche Komposition von „You Move Me“ vor und der kubanische Trompetenvirtuose Julio Padrón spielte Freddie Hubbards innovatives „Byrdlike“. Der beliebte kubanische Sänger Bobby Carcassés tat sich mit Meister-Bassist und Sänger Richard Bona aus dem Kamerun für eine feurige Interpretation des Latin-Jazz-Songs „Bilongo“ zusammen.

 

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