Ismene, Schwester von – Premiere im Deutschen Theater Berlin

Dreitausend Jahre hat niemand mehr an sie gedacht, war ihr Leben vergessen ebenso wie ihr Tod: Unerlöst befindet sich Ismene in einem Zwischenreich, nach einem Dasein ohne eigenen Inhalt und einem Ableben ohne Erinnerung. Alles an ihr scheint fremdbestimmt – durch die antiken Helden ihrer Familie, den Vater Ödipus, die streitbaren Brüder Eteokles und Polyneikes, besonders aber durch ihre Schwester Antigone, die gegen die Tyrannei ihres Onkels Kreon beispielhaft aufbegehrt, ein heroischer Weg, den Ismene nicht mitgeht. – Jetzt, dreitausend Jahre später, hat die niederländische Autorin Lot Vekemans diese Figur in der Vergessenheit aufgesucht und sie aus dem Schatten treten lassen. Nach einer Ewigkeit des Schweigens stellt sich Ismene ihrer Geschichte.

Ismene, Schwester von

von Lot Vekemans
Regie Stephan Kimmig
Premiere 21. März 2014, Kammerspiele des DT

Schumannstr. 13A 10117 Berlin

Weitere Termine am 27. März sowie am 4. und 17. April

Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Susanne Wolff

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