Wann ist ein Film wirklich bedeutend?

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Wer oder was entscheidet eigentlich darüber, ob sich ein preisgekrönter Film als wirklich bedeutend erweist?

Die Berlinale steht vor der Tür und Filmliebhaber können sich wieder auf eine Fülle interessanter Filme freuen. Doch wer oder was entscheidet eigentlich darüber, ob sich ein preisgekrönter Film als wirklich bedeutend erweist. Forscher haben sich dieser Frage angenommen und 15 425 US-Filme analysiert, die in der Internet Movie Database (IMDb) gelistet sind.

Die meist zitiierten Filme: Der Zauberer von Oz, „Star Wars, Casablanca, Vom Winde verweht und Psycho.

Dabei stellte sich heraus, dass überraschenderweise es nicht die Zahl der Kinogänger ist, die darüber entscheidet, sondern wiederum Filmemacher. Denn bedeutsam ist, wie oft ein Film in anderen Filmen in irgendeiner Form zitiert wurde. Und wenn das noch 25 Jahre nach ihrem Erscheinen passiert, ist es umso sicherer, dass der Film in die „Hall of Fame“ aufgenommen wird.

„Filmemacher kommen immer wieder auf andere bedeutende Filme zurück“

Das meint Amaral. „Zeigt ein Film ein wenig von „Psycho“, wie beispielsweise die berühmte Duschszene, schon taucht der Film gleichsam vor den Augen des Betrachters auf „, so der Forscher. Was sich erst später zeigt, sind messbare Dinge, wie etwa Kritiken, Auszeichnungen und Referenzen in anderen Filmen. All das gibt Hinweise auf die Bedeutung eines Films. „Wir haben aber festgestellt, dass letztlich die Filmemacher selbst darüber entscheiden, welche Filme wichtig sind“, so der Wissenschaftler.

Quelle: Northwestern Unversity

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