10 großartige Live Cover Versionen

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Bastille – We can’t stop (Miley Cyrus)


Miley Cyrus ist uns noch nicht durch irgendeine ansprechende musikalische Leistung aufgefallen. Eher durch ihre Tourette-Zungen-Ticks und komische Tanzeinlagen. Bastille schätzen wir dagegen sehr. Und diese Coverversion lässt die Band weiter in unserer Hochachtung steigen: Unfassbar was gute Musiker aus belanglosem Poptrash machen können. Dazu noch im Intro musikalische Anleihen bei Eminems „Loose Yourself“ – THAT’S WHAT I CALL SUPER AWESOME! Obendrein kommt Bastille extrem sympathisch beim Auftritt rüber. DER KULTUR BLOG loves Bastille!


Linkin Park – Rolling in the deep (Adele)


Linkin Park ist auch eine dieser Bands, die wir weder richtig schlecht noch gut finden. Aber für dieses Cover von Adele, gibt es doppelt Props von uns: Erstens muss man(n) sich trauen, das überhaupt zu covern und zweitens ist es auch noch extrem gut gelungen. Chapeau!


Ed Sheeran feat. Passenger – No Diggity / Thrift Shop (Blackstreet/Macklemore)


Say what?! In England kommen bei Casting-Müll-Shows Sänger wie Ed Sheeran raus? Und wir haben Daniel Küblböck. Danke. Ebenfalls dankbar sind wir für diese geniale Kollabo mit Passenger. Zwei ungewöhnliche Stimmen und eine geile Version vom legendären „No Diggity“. Dazu noch ein smoother Übergang zu „Thrift Shop“. Applaus, meine Herren. Very well done!


Korn – Another Brick In The Wall (Pink Floyd)


Uhhh – Korn covert Pink Flyod. Kann ja nicht gut gehen, könnte man meinen. Wir – wahrlich keine Korn Fans – sagen aber: Doch, das ist gut. Die Gitarre schwächelt zwar ein wenig bei diesem Auftritt in Amsterdam, aber der Rest kommt echt fett – besonders Bass und Drums.


The White Stripes – Jolene (Dolly Parton)


Jolene, Jolene – please don’t take him just because you can… Dolly Parton fleht ihre Rivalin im Original an, nicht ihren Mann wegzunehmen. Wie genau sich Jack White mit dem Text identifizieren kann, ist nicht überliefert. Aber die rotzige und kaputte Art, in der er sein Flehen Jolene entgegen schmettert, kommt ziemlich geil. Es gibt Leute, die sagen, dass die White Stripes die Kombination aus der schlechtesten Drummerin und dem besten Frontmann der Welt sind. Nicht ganz falsch.


Rizzle Kicks – Summertime Sadness (Lana Del Rey)


In Teilen Deutschlands ist der Winter ausgebrochen – da kommt diese Cover Version von Lana Del Rey gerade richtig. Rizzle Kicks machen aus „Summertime Sadness“ definitiv ihr Lied raus, extrem entspannt kommt das rüber. Die perfekte Medizin für alle, die gerade „Wintertime Sadness“ haben.


Matt Mulholland – Get Lucky (Daft Punk)


Dieser Beitrag fällt definitiv aus der Reihe, aber Matt Mulholland kommt einfach so lustig und sympathisch rüber, das wir euch seine Version von „Get Lucky“ vorstellen möchten. Ganz sicher ist er nicht der beste Sänger, aber sein Talent, mit einer Loop Maschine Songs „nachzuspielen“ ist beeindruckend und einen Klick wert.


Joss Stone – Son of a preacher man (Dusty Springfield)


Stimmgewaltig, verführerisch und barfuß – so präsentiert Joss Stone hier ihre gelungene Version des „Son of a Preacher Man“. Gleichermaßen für Ohren und Augen geeignet.


Bruno Mars – Valerie (Amy Winehouse)


Neben Bruno Mars Stimme, die momentan zu einer der besten im Pop Business gehört, überzeugt bei diesem Auftritt ebenso die Bühnenperformance. Höchstwahrscheinlich hätte Amy auf den Auftritt angestoßen.


Jose Gonzalez – Heartbeats (The Knife’s)


Okay, okay – kein wirklicher Liveauftritt und die Version von The Knife’s „Heartbeats“ wurde auch schon in der Werbung verramscht. Trotzdem schön gesungen von Jose Gonzalez und damit ein würdiger Abschluss dieses Beitrags über 10 großartige Live Cover Versionen.


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